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Alternative Rocksongs der Band DUCS in der KUFA

Der Club VEB präsentiert am 15. November Alternative Rock/Grunge mit der Band DUCS.
Die Band „DUCS“ lässt am 15. November mit druckvollen Alternative-Rocksongs die Wände der KUFA beben.        

Der Club VEB präsentiert am Mittwoch, 15. November,

Alternative Rock/Grunge mit der Band DUCS. Das Konzert findet ab 21:00 Uhr in der Loretta der KUFA statt.

Was kostet die Welt? Wen interessierts! Chris, Sören und Malte nehmen es wörtlich mit dem Rock’n’Roll. Unter dem Pseudonym „DUCS“ lässt das Trio druckvolle Alternative-Rocksongs vom Stapel, die in die Playlist für den nächsten Roadtrip gehören. Bei der Musik der DUCS geht es nicht um das Kiss- Shirt von H&M – diese Band steht für alles, was echte Rockmusik großgemacht hat.
DUCS sind eines dieser ganz selten gewordenen Phänomene. Eine Rockband, bei der die Fans im Band-Shirt schon lange vor Einlass vor der Halle ausharren und die Musik und das Leben ihrer Lieblingskapelle permanent begleiten. Das Trio aus Hannover hat nach einer Tour durch Amerika und als Tour-Support von Seether viele Erfahrungen sammeln können, die sich jetzt auf dem Debüt-Album „Disillusion“ wiederfinden. Freunde von Alice In Chains oder R.A.T.M. werden gleich bei den ersten Takten von „Our Addiction“ freudestrahlend die Mähne kreisen lassen. „Not A Test“ drängelt mit einem Biffy Clyro-Riff, „Out Of My Head“ ist eine unfassbar emotionale Power-Ballade.

“Unsere Tour durch die Staaten entlang der Westcoast hat uns viele Eindrücke gegeben. Mich haben einige Sachen stark mitgenommen, unter anderem die obdachlosen Kinder in Seattle, oder die drogensüchtigen Jugendlichen in Portland, die zeigen, dass mit der Welt irgendwas nicht stimmen kann“, erzählt Sänger und Texter Chris. Die Maidan-Bewegung in der Ukraine gab die Inspiration für den Song „Set The Fire“. Insgesamt spiegeln die Texte auf „Disillusion“ den Prozess des Erwachsenwerdens der Band wider. Die verlorene, große Liebe gehört genauso dazu wie politische Entwicklungen oder zerrüttete Zukunftsperspektiven.
Als Kinder einer mit Krisen getränkter Generation ist „Disillusion“ ein Aufruf der gegebenen Normen, den gegebenen „Status Quo“, das System, in dem wir leben, zu hinterfragen, durchzublicken und ihm gefasst entgegen zu treten. Die Fassade, mit der unser Weltbild in unserer Jugend geprägt wurde, fallen zu lassen und selber zu deklarieren.
         

Foto: oh/Martin Huch