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Hildesheim-Botschafter auf ITB in Berlin

Zum siebten Mal reisten Vertreterinnen und Vertreter von Hildesheim Marketing nach Berlin, um in erfolgreicher Kooperation mit dem Dommuseum Hildesheim und dem UNESCO-Welterbe Fagus-Werk in Alfeld für die Tourismusdestination zu werben. Vom 5. bis zum 7. März präsentieren die drei Partner in der Culture Lounge die kultur-touristischen Highlights der Stadt und Region.

Die Internationale Tourismusbörse Berlin ist seit knapp 60 Jahren die Leitmesse der weltweiten Tourismusbranche. Aus rund 180 Nationen präsentieren Länder, Städte und Regionen, Reiseveranstalter, Buchungsportale und Hotels sowie weitere touristische Dienstleister auf der ITB ihre Angebote. Auch die Partner Dommuseum, UNESCO-Welterbe Fagus-Werk und Hildesheim Marketing gehören wieder zu den Ausstellern der diesjährigen ITB und informieren in derCulture Lounge (Halle 8.2) gemeinschaftlich über die kulturellen Highlights der Stadt Hildesheim. Ausstellungen, Sehenswürdigkeiten und touristische Angebote werden bei Reiseveranstaltern und Fachpresse beworben. Seit 2023 ist die ITB eine reine Fachbesuchermesse.

Im Rahmen der ITB feiert Hildesheim gemeinsam mit Braunschweig, Celle, Einbeck, Göttingen, Goslar, Hameln, Hannover und Wolfenbüttel auch das 40-jährige Bestehen der „9 Städte+2“. Diese sehr aktive Städtekooperation wurde vor 40 Jahren, am 6. März 1984, während der ITB unter dem Namen „The Wonderful Nine – Historic cities in Northern Germany“ gegründet. Die Zusammensetzung der Kooperation hat sich im Laufe der Jahre kaum verändert. Neu hinzugekommen sind Einbeck für den früheren Netzwerkpartner Lüneburg sowie die „+2“, die Autostadt in Wolfsburg und der Hannover Airport als strategische Partner. Gemeinsam betreiben die Städte in diesem Netzwerk touristisches Auslandsmarketing, vor allem in Skandinavien, den Benelux-Staaten sowie den Alpenländern.

Hildesheim selbst präsentiert auf der ITB insbesondere die herausragenden Orte aus der kulturhistorischen Geschichte aus Stadt und Region. Dazu zählen allen voran die beiden Welterbekirchen Dom und St. Michaelis sowie das UNESCO-Welterbe Fagus-Werk, das als erstes Werk des Bauhaus-Gründers Walter Gropius 2011 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde und damit das Hildesheimer Welterbe-Ensemble komplettiert. Der Mariendom geht baugeschichtlich bis in das 9. Jahrhundert zurück und ist eine der ältesten Bischofskirchen Deutschlands. Die UNESCO würdigt vor allem die historischen Ausstattungsstücke der Kirche, wie etwa die Bronzegüsse Bernwardtür oder Christussäule. Diese sind seit 2014 – nach der jüngsten Sanierung des Doms – entsprechend ihrer religiösen Bedeutung im Kirchenraum angeordnet und wirken so besonders eindrucksvoll. DasDommuseum Hildesheim und der Dom sind durch den Kreuzgang miteinander verbunden und bilden so ein reizvolles Ensemble. Im Museum ist unter anderem der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Domschatz zu bewundern.

 

Die Schätze vermitteln einen faszinierenden Einblick in die Kunst des Mittelalters. In den Ausstellungsräumen werden die herausragenden und international bedeutenden Exponate in einem beeindruckenden Wechselspiel von mittelalterlichen Objekten, zeitgenössischen Kunstwerken und moderner Architektur präsentiert.

Für Abwechslung sorgen vielfältige Veranstaltungen und wechselnde Sonderausstellungen. Damit werden die Kunstwerke immer wieder neu beleuchtet, in andere Kontexte gebracht und auch mit aktuellen gesellschaftlichen Themen in Verbindung gesetzt. Formate mit spannenden Vorträgen, unterhaltsamen philosophischen Gesprächen und ungewöhnlichen Konzerten machen das Dommuseum zu einem lebendigen Kulturort.

Foto: oh/Hildesheim Marketing GmbH