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Landkreis schließt Notunterkunft in der Willi-Nikulka-Sporthalle Alfeld

Geflüchtete können Ende März in privaten Wohnraum umziehen

Seit September 2022 wird die Sporthalle der Schulrat-Habermalz-Schule (Willi-Nikulka-Halle) für die Unterbringung von Geflüchteten genutzt. Gegenwärtig sind von den 80 Plätzen noch 44 belegt. Ende März schließt der Landkreis nun diese Notunterkunft, da die Geflüchteten in privaten Wohnraum umziehen können. Nach Instandsetzungsarbeiten, die bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein werden, wird die Halle mit dem neuen Schuljahr wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen.

„Ich freue mich sehr, dass wir jetzt in der Lage sind, der Schule und den Vereinen ihre Sportstätte nach einer sehr langen Phase des Verzichts wieder zurückgeben zu können. Und wir beenden durch den Umzug in Wohnungen für die Geflüchteten eine Situation mit wenig Privatsphäre. Mit dieser Lösung werden außerdem die Kapazitäten unserer bestehenden Großunterkünfte nicht eingeschränkt. Für alle Seiten ist dies eine wirkliche Entlastung. Ich bedanke mich bei allen, die diese schwierige Zeit mitgetragen und viel Geduld aufgebracht haben“, erklärt Landrat Bernd Lynack.

Mit dem Rückbau der Willi-Nikulka-Halle sind in keiner Sporthalle von Schulen in der Trägerschaft des Landkreises Geflüchtete untergebracht. Grund zur Entspannung in der Unterbringungskrise ist dies allerdings nicht: Aufgrund der fortgesetzten Fluchtbewegung werden weiterhin Unterbringungsmöglichkeiten gesucht, die kurzfristig zu realisieren sind. Besonders gefragt ist außerdem privater Wohnraum.

Foto: AdobeStock