Mittwoch, Februar 21Nachrichten rund um Hildesheim
Shadow

Spektrum – Der Raum zwischen Hell und Dunkel

Die fünfte Ausgabe der Licht Kunst Biennale EVI LICHTUNGEN findet vom 25. bis 28. Januar 2024 statt. Unter dem Thema „Spektrum – Der Raum zwischen Hell und Dunkel” widmet sie sich der Vielfalt der Erscheinungen und Möglichkeiten, wenn Publikum, öffentlicher Raum und zeitgenössische Licht Kunst aufeinandertreffen. Die künstlerischen Arbeiten sind so facettenreich wie die Orte, an denen sie gezeigt werden. „Die EVI LICHTUNGEN haben sich von Ausgabe zu Ausgabe zu einem außergewöhnlichen Kunstereignis entwickelt. Hochklassige Exponate renommierter Lichtkünstlerinnen und -künstler stehen im Fokus. Damit ist Hildesheim zu Recht auf der Kulturlandkarte angekommen“, so Fritz S. Ahrberg, Geschäftsführer der Hildesheim Marketing GmbH. Mit einer Vielzahl an Themen, Techniken und Ausdrucksmitteln nutzen die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler im übertragenen Sinne den Raum „dazwischen”, um neue Perspektiven und ungeahnte Begegnungen zu schaffen.

„EVI LICHTUNGEN zeigt als Licht Kunst Biennale zeitgenössische Kunst mit Licht als Medium und Material im öffentlichen Raum. Es handelt sich um Kunst, die aus sich heraus verständlich und erlebbar ist, wo man erkennt, dass es Kunst ist, etwas spürt, sich konfrontiert oder inspiriert fühlt“, so Kurator Klaus Wilhelm. Auch in diesem Jahr werden sakrale wie profane Stätten zu Verhandlungsräumen zeitgenössischer Kunst und versteckte wenig beachtete Orte werden sichtbar. Die Licht Kunst Biennale EVI LICHTUNGEN präsentiert diesmal insgesamt 20 Arbeiten. In ihrer Form existieren sie nur während dieser vier Nächte Ende Januar – gebunden an Zeit und Raum. Die Hauptroute wird im Januar wieder durch die Innenstadt gehen. Ein idealer Startpunkt ist der Marktplatz. Hier wird auch diesmal ein Container bereitstehen, an dem es Informationen und das Programmheft geben wird. Gäste können sich auf ein vielfältiges Programm während der Licht Kunst Biennale freuen:

Auf dem Platz An der Lilie erwartet Besucherinnen und Besucher die Lichtinstallation CHOR von Bahzad Sulaiman, die aus einer Sammlung ausrangierter Haushaltsgeräte besteht. Kühlschränke, Waschmaschinen, Geschirrspüler und Mikrowellen sind zu einer fünf Meter hohen Skulptur aufeinandergetürmt. Zu dieser Arbeit können auch Hildesheimerinnen und Hildesheimer ihren Teil beitragen. Gesucht werden noch weiße Kühlschränke, Mikrowellen oder Herde/Backöfen, welche ausgemustert werden mussten, aber dennoch in einem ansehnlichen Zustand sind. Bis einschließlich zum 12. Januar können sich Interessierte mit einem aussagekräftigen Foto des Haushaltsgerätes per E-Mail melden: haushaltsgeraete@evilichtungen.de. Mitten im Knotenpunkt der Innenstadt erzählen sie dann zu den EVI LICHTUNGEN ihre Geschichten von Gebrauch und Verfall, Energie und Ressourcen.

Unter dem Akronym A.I.L.O (Atelier d’Immersion Lumineuse et Obscure) bespielt die französische Künstlerin Anna-Eva Berge die Heilig-Kreuz-Kirche. Die Installation Light Construction lässt eine unendliche Lichtbrechung entstehen, die den gesamten Raum und das Publikum in unzählige symmetrische Muster taucht. Die mit Sound unterlegte Installation ist ein Dialog des Materiellen mit dem Immateriellen.

Boris Acket verbindet in seinen Arbeiten Technologie, Raum, Licht und Klang und verwandelt sie in immersive, multisensorische Erfahrungen. Seine Arbeit EINDER ist eine audiovisuelle Installation, die sich dem Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Hingabe widmet. Ein großes Stück Stoff bewegt sich unter dem Dach der Glashalle der Sparkasse und erzeugt dabei synthetische Wellen. Mit Hilfe von Licht werden sie plastisch.

Auf dem „Visual Piano” moduliert Kurt Laurenz Theinert spontane, dynamische Lichtzeichnungen in Echtzeit. Mit Hilfe einer MIDI-Tastatur lassen sich unterschiedliche grafische Muster erzeugen, die digital raumfüllend projiziert werden und das Innere des Hildesheimer Mariendoms fluten. Theinert interagiert dabei mit dem DommusikdirektorThomas Viezens und dem Domkantor Michael Čulo an der Hauptorgel im Dom. Die Inszenierung ist zugangsbeschränkt und zu festen Uhrzeiten zu sehen: Am 25. Januar um 20 Uhr 21 Uhr, am 26. Januar um 20, 21 und 22 Uhr, am Samstag um 18, 20, 21 und 22 Uhr und am Sonntag um 19, 20 und 21 Uhr. Zu den Stoßzeiten kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Nicht weniger beeindruckend wird die UNESCO-Welterbekirche St. Michaelis von der britischen Künstlerin Liz Westin Szene gesetzt. Mehr als 700 farbige, runde Spiegel erstrecken sich in unterschiedlichen Höhen über dem Boden der Kirche. Auf ihren Oberflächen spiegelt sich die kunstvoll bemalte Holzdecke. Verspielt, elegant und einnehmend projiziert die Arbeit ihre Farben in das Mittelschiff der Kirche und enthüllt Teile der Architektur, die sonst unsichtbar wären.

Luke Jerrams Museum of the Moon zeigt eine Nachbildung des Mondes von sieben Meter Durchmesser, die im Hauptschiff der St.-Andreas-Kirche schwebt. Jeder Zentimeter der von innen beleuchteten Skulptur stellt etwa fünf km der Mondoberfläche dar. Das metaphorisch gemeinte „Aufeinandertreffen von Himmel und Erde” zeigt sich hier im wahrsten Sinne des Wortes und lässt das scheinbar Unerreichbare in greifbare Nähe rücken.

Der südafrikanische Künstler William Kentridge zeigt in seiner großformatigen Videoinstallation More Sweetly Play the Dance eine Prozession silhouttenhafter Figuren, begleitet von Musik der African Immanuel Essemblies Brass Band. Tanzende Skelette, die an Totentänze erinnern, Arbeiter, die Fahnen schwingen und Transparente tragen, Musiker und tanzende Geistliche wandern über die 70 Meter lange Rückwand des Parkhauses der ehemaligen Galeria-Filiale. Die Bewegungen werden dabei zum allgemeinen Symbol für den Verlauf der Geschichte, politische Veränderungen, die weltweiten Flüchtlingsströme und ein ungewisses Ende. Ermöglicht wurde die Videoinstallation durch den BWV Beamten-Wohnungs-Verein zu Hildesheim eG. Sie ist jeweils halbstündig von 18 bis 21:30 Uhr zu sehen.

Mit der Arbeit Pleasant Places von Quayola bespielen die EVI LICHTUNGEN zum ersten Mal den Marienfriedhof, auf dem sich heute immer noch Überreste von Grabstellen aus vergangenen Jahrhunderten befinden. Zwischen Bäumen befindet sich eine Leinwand, auf der eine Reihe digitaler Gemälde zu sehen sind, die die Grenze zwischen Darstellung und Abstraktion ausloten.

TENTAKULUM ist ein kollektiv-kreativer Organismus, der Künstlerinnen und Künstler und Musikerinnen und Musiker in sich vereint, um Fähigkeiten, Blick- und Hörweisen zu bündeln und zu Medienkunst zu verweben.Katharina Berndt ist der Kopf des „Kanalisations-Tentakulum“. Schon seit ihrem Studium sammelt sie Wasserspiegelungen als visuelle Musik. Akustisch übersetzt von Claudius Carstens verwandelt sie nun denAngoulêmeplatz in ein rauschend-waberndes Feuchtbiotop. Die Bodenprojektion als Blick unter das Pflaster lädt zum Verweilen, Fantasieren und sich treiben lassen ein. Die Arbeit wird durch die SEHi – Stadtentwässerung Hildesheim ermöglicht.

Sediment Nodes“ (2022-2023) ist Teil einer Serie, die sich mit Lichtverhältnissen in Gewässern beschäftigt. Die Künstlerinnen und Künstler haben dafür weltweit Daten gesammelt, welche auf eine KI treffen, die auf Unterwasserwelten trainiert und in der Lage ist, ästhetisch faszinierende und anziehende Bildwelten zu erschaffen. Das Resultat zeigen sie auf einer hochauflösenden LED-Wand in der profanierten St. Bernwardkirche. Die Arbeit wird ermöglicht durch die Smart City Strategie der Stadt Hildesheim. Das Studio Entangled Others wurde von der portugiesischen Künstlerin Sofia Crespo und dem norwegischen Künstler Feileacan Kirkbride McCormick gegründet.

Die niederländische Kreativagentur APVIS nutzt die Fassade des Gebäudes des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, um sich dem Thema Transformation zu widmen. Wie sich die Region Leine-Weser im stetigen Wandel befindet, so beginnt auch das Gebäude sich durch die Installation in Bewegung zu setzen und die Kommunikation zum Publikum aufzunehmen. Mit „Europa für Niedersachsen“, der Marke des Landes für die europäische Förderpolitik, ist das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung Partner dieser besonderen künstlerischen Arbeit. Europa- und Regionalministerin Wiebke Osigus ist zugleich Schirmherrin der EVI Lichtungen. Als nachgeordnete Behörde ist das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser ebenso beteiligt.

Schon ab dem 12. Januar wird in Kooperation mit dem Kunstverein Hildesheim die Installation „Never Sleep“ vonTim Etchells am Kehrwiederturm zu sehen sein. Wie viele von Etchells Arbeiten ist auch Never Sleep durchlässig für den Kontext und verschiebt seine scheinbare Bedeutung und Betonung im Dialog mit den Orten. Die Arbeit wurde bereits zu den EVI LICHTUNGEN 2018 am Firmengebäude der EVI Energieversorgung, die mittlerweile Eigentümer der Arbeit ist, sowie Anfang 2022 auf dem Dach des Knochenhauer Amtshauses am Marktplatz als Statement zur anhaltenden Corona-Pandemie ausgestellt.

Der isländisch-dänische Künstler Olafur Eliasson erforscht in seinen Arbeiten die kognitiven und kulturellen Bedingungen, die unsere Wahrnehmung bestimmen. Die Installation Your uncertain shadow (growing) (2010) besteht aus einer Gruppe von Halogenlampen, die auf dem Boden an einem Ende des Schafhausensaals des Roemer-Pelizaeus-Museums aufgestellt sind. Die Halogenlampen sind auf eine leere Wand gerichtet und warten auf die Interaktion der Betrachtenden, um aktiviert zu werden. Die Besuchenden werden dazu ermutigt, durch Bewegung miteinander zu interagieren und zu experimentieren. Eine weitere Arbeit des Künstlers ist im Kunstmuseum Schloss Derneburg zu sehen. In der Installation Space resonates regardless of our presence (Tuesday) (2017) hängt ein abgeschrägter Glasring vor einer Wand mit einer LED-Leuchte in seiner Mitte. Ursprünglich wurde der Ring für den Einsatz in Leuchttürmen als sogenannte Fresnel-Linse hergestellt. Diese fängt fraktale Lichtstrahlen ein und bündelt sie in einem gleichmäßigen Winkel, wodurch das Licht konzentriert und verstärkt wird. Die Umwidmung des Objekts verdeutlicht das menschliche Potenzial, natürliche Phänomene zu kontrollieren und zu verändern, und unterstreicht gleichzeitig ihre inhärente ästhetische Schönheit.

EVI LICHTUNGEN im Kunstmuseum Schloss Derneburg

Nach der erfolgreichen Kooperation mit dem Kunstmuseum Schloss Derneburg 2022 werden auch in diesem Jahr weitere Arbeiten im Rahmen der Licht Kunst Biennale in Derneburg zu sehen sein. Anlässlich der EVI LICHTUNGEN 2024 wird die dauerhaft installierte und zu besonderen Anlässen zugängliche Präsentation der Lichtarbeiten von Keith Sonnier um eine neue Skulptur ergänzt. Standing Sphinx (1989) stammt aus einer Serie von freistehenden Aluminiumskulpturen, an denen Sonnier in den 1980er Jahren intensiv arbeitete. Weiterhin werden zwei Arbeiten der Künstlerin Angela Bulloch zu sehen sein. Sie arbeitet in verschiedenen Medien, darunter Video, Installation, Skulptur sowie Malerei, und beschäftigt sich mit Themen, die Ästhetik mit den Mustern, Regeln und Systemen, die unser Leben ordnen, verschmelzen. Bullochs Skulptur Corian Five Sculpture Two Lights (2015) ist eine Säule aus unregelmäßig geformten Rauten mit LED-Pixeltechnologie in ihrem Zentrum. Die Skulptur Gang of Four: 16, Print No. 16 besteht aus einem 4×4-Raster von DMX-Lichtkästen. Obwohl die dargestellten Themen eine weitreichende Bedeutung haben, sind Bullochs Umgebungen auch fröhlich und spiegeln die Erfahrung von Nachtclubs oder Konzerten wider. Jenny Holzer behandelt in ihrem Kunstwerk Striped Cross die Themen Gewalt und Sexualität. Es besteht aus acht vertikal gestapelten, doppelseitigen „Tickertape“-Anzeigen. Im hellen Licht der LED-Glühbirnen wiederholen sich zwei Erzählungen und tauchen in verschiedenen Schriftarten, Farben und Maßstäben immer wieder auf, wobei sie kurze Aussagen über Gewalt, Hoffnung und Verletzlichkeit kombinieren.

Der Besuch in den Abendstunden ist im Kunstmuseum Schloss Derneburg ausschließlich per Anreise mit dem Shuttle-Bus möglich. Mit dem kostenfreien Shuttle-Ticket erhalten Besuchende Zugang zu den Sonderinstallationen von Jenny Holzer, Keith Sonnier, Angela Bulloch, Olafur Eliasson im Kunstmuseum Schloss Derneburg. Dieses Ticket ist gültig für die Abfahrt ab der Haltstelle Bohlweg, und die Rückfahrt. Der geplante Aufenthalt im Museum beträgt eine Stunde. Tickets und Informationen sind hier abrufbar: www.hallartfoundation.org/de/exhibition/evi-lichtungen/information

Kooperation mit der HAWK

Wie auch in den vergangenen Ausgaben der Licht Kunst Biennale, haben sich Studierende des Fachbereichs Gestaltung an der Hochschule für Wissenschaft und Kunst in Hildesheim mit Einsatzmöglichkeiten von Licht im Raum auseinandergesetzt. Im Rahmen des Seminars URBANE RÄUME — Analoges Mapping entstanden diverse Arbeiten, die Licht als Medium und Material nutzen, um diverse Schwerpunktthemen in den öffentlichen Raum zu tragen. Geleitet wurde das Seminar vom Lichtkünstler Detlef Hartung. Die Arbeit „Wohin?“ von Elias Körbel und Fabian Lux ist eine Reihe von Bild-und Text-Projektionen, die sich mit dem Thema Obdachlosigkeit beschäftigen. Zitate verschiedener obdachloser Personen werden an den Betonwänden entlang des Kanuzentrums gezeigt und spiegeln sich im Wasser wider. Das Projekt „Über Stoff und Stein“ von Maite Mafe Köller, Liv Siri Janshen, Maxim Wibornichzeigt eine Lichtkunst-Installation im Treppenhaus des Roemer-und Pelizaeus-Museums. Sie entsteht durch die Verwendung verschiedener transparenter Stoffe auf Overhead-Projektoren, welche durch einzelne Farbanteile akzentuiert und ergänzt werden. Franziska-Marie Holtz, Hannah Menking, Chris Knall haben sich in ihrem Projekt „Hildesheimatgefühl.“ mit der Rolle der Stadt für ihre Bewohnenden beschäftigt und sie gefragt: Was verbindet ihr mit Hildesheim? Die Antworten werden in typografischen Illustrationen an der Außenfassade des Dommuseums gezeigt und brechen damit die reduzierten Flächen, die die elementare Urform eines typischen Hauses besitzen, auf.

Kunstvermittlungsprojekt im Waisenhausgarten

Die Installation „LichtRäume“ bringt den Hildesheimer Waisenhausgarten zum Leuchten und zeigt vielfältige künstlerische Annäherungen an das Spektrum der Lichtkunst. In unterschiedlichen Workshops haben zahlreiche Teilnehmende mit verschiedenen Materialien und Lichtquellen experimentiert. Aus den diversen Ergebnissen, ist eine Ausstellung entstanden, die den Waisenhausgarten neu belebt. Die versteckte Grünanlage war früher Teil eines am heutigen Roemer-Pelizaeus-Museums angrenzenden Waisenhauses, das bis Anfang des 20. Jahrhunderts existierte.

 

Vermittelndes Begleitprogramm zur Biennale

Die Kunstwerke beleuchten die Stadt und gemeinsam beleuchten wir die Kunstwerke. In diesem Jahr werdenBeleuchtende Spaziergänge durch die Stadt Hildesheim während der EVI LICHTUNGEN angeboten. Die Spaziergänge werden auch in leichter Sprache, in Englisch sowie Rollstuhlgerecht angeboten. Darüber hinaus gibt es auch Beleuchtende Spaziergänge für Familien. Spielerisch und experimentell wird sich hier ausgewählten Kunstwerken genähert. Die Spaziergänge dauern jeweils ca. 75 Minuten und beleuchten vier bis fünf Kunstwerke. Treffpunkt ist zur jeweiligen Zeit des gebuchten Spaziergangs der Info-Point auf dem Marktplatz. Buchungen laufen über www.hildesheim-tourismus.de/tickets. 

Das gesamte Programm auf einen Blick

Das Programmheft mit einer Übersicht über alle Künstlerinnen und Künstler sowie Orte und Kunstwerke ist während der Biennale am Info-Container auf dem Marktplatz erhältlich. Zudem wird es auch zum Download auf der Webseitewww.evilichtungen.de zur Verfügung stehen. Hier und über Instagram (www.instagram.com/evilichtungen) sowie Facebook (www.facebook.com/evilichtungen) gibt es auch weitere Informationen zur Veranstaltung. 

Öffnungszeiten der EVI LICHTUNGEN 2024

Die Licht Kunst Biennale findet vom 25. bis zum 28. Januar 2024 täglich in der Zeit von 18 bis 23 Uhr statt. Da es zu Wartezeiten vor den einzelnen Lichtkunstwerken kommen kann, wird darum gebeten, die EVI LICHTUNGEN an allen Tagen und auch zu den frühen und späten Ausstellungszeiten zu besuchen.

Unterstützung von Sponsoren und Förderern

Dass die Stadt erneut Schauplatz für zeitgenössische Lichtkunst wird, ist zahlreichen Sponsoren, Unterstützern und Förderern zu verdanken – allen voran der EVI Energieversorgung Hildesheim, die bereits zum fünften Mal als Titelsponsor den Grundstein der Biennale legt. Mustafa Sancar, kaufmännischer Geschäftsführer der EVI sagt dazu: „Es ist uns eine große Freude, zum fünften Mal die EVI LICHTUNGEN zu ermöglichen. Die EVI LICHTUNGEN sind weit über Hildesheim bekannt, beleben die Innenstadt, verbinden Menschen und schaffen Raum für Begegnungen. Wir leisten unseren Beitrag gerne und bringen Energie und Licht zusammen. Mit uns gut leben, das ist unser Anspruch und die EVI LICHTUNGEN sind ein wichtiger Beitrag dazu. Die kontinuierliche Unterstützung der EVI LICHTUNGEN durch uns, sowie all unserer Förderungen zeigen sich in diesem Anspruch. Wir freuen uns auf vier ganz besondere Abende.“ Weitere zentrale Säulen der Finanzierung sind die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, sowie die Friedrich Weinhagen Stiftung, die Stiftung Niedersachsen, die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, die Stadtentwässerung Hildesheim, das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, kofinanziert aus dem Programm Europa für Niedersachsen der Europäischen Union,  der Landschaftsverband Hildesheim e.V., die Stadt Hildesheim, Beamten-Wohnungs-Verein zu Hildesheim eG, der Hildesheimer Dombauverein, Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen, die VGH Stiftung, Saba Park Deutschland GmbH, die Bürger Stiftung Hildesheim und die Heinrich-Dammann-Stiftung.

 

Kuration

EVI LICHTUNGEN 2024 werden von Initiator und Projektleiter Klaus Wilhelm und Lene Weisner kuratiert. Organisation und Durchführung der Veranstaltung liegt bei der Hildesheim Marketing GmbH.

 

Über EVI LICHTUNGEN

Bei EVI LICHTUNGEN verwandelt sich die Stadt Hildesheim in einen außergewöhnlichen Kunstparcours. In dem dezentralen Ausstellungsprojekt treten internationale Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten in einen Dialog mit signifikanten Orten der Stadt. Fassaden werden zu Leinwänden, versteckte und wenig beachtete Orte werden sichtbar, sakrale wie profane Stätten werden zu Verhandlungsräumen zeitgenössischer Kunst. Damit begünstigt das internationale Lichtkunstprojekt neue Sichtweisen auf bekannte und prägende urbane Orte und lädt zum Neuerkunden der Stadt ein. Während EVI LICHTUNGEN können alle Gäste sowie die Bürgerinnen und Bürger Hildesheims die Stadt in neuem Licht erstrahlen sehen. Projektträger der Biennale ist der Internationale Kunstprojekte Hildesheim e.V., die Durchführung liegt bei der Hildesheim Marketing GmbH.

Foto: oh/©studiohanswilschutEYEFILM 43/Foto Norbert Miguletz