Beleuchtete St.-Andreas-Kirche. Foto: ©Lars Griebner

 

Unter dem Eindruck der Ereignisse in der Ukraine haben sich führende Verbände der Veranstaltungsbranche aus der Schweiz, Deutschland und Österreich zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Zeichen gegen Krieg und für den Frieden zu setzen. Am morgigen Donnerstag, den 3. März, wird die St. Andreas-Kirche für zwei Stunden in den Regenbogenfarben der Friedensflagge leuchten.

 

Unter dem Motto „Light for Peace“ werden ab 20 Uhr in allen drei Ländern Veranstaltungshäuser, Eventlocations, Theater und Bühnen, Unternehmenssitze und ausgewählte Ort für zwei Stunden in den Regenbogenfarben des Friedens leuchten. Auch in Hildesheim wird die Aktion sichtbar sein: Die Audio Werft Veranstaltungstechnik GmbH folgt damit dem Aufruf des VPLT (Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik e.V.) und hat die St. Andreas-Kirche sowie Hildesheim Marketing als Kooperationspartner gewinnen können. Ab 20 Uhr wird morgen die St.-Andreas-Kirche für zwei Stunden in bunten Farben erstrahlen. Damit setzt Hildesheim gemeinsam ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die weltweit Opfer von politischer, physischer und psychischer Gewalt sind und mit all jenen, die mit Mut gegen Aggressoren auf die Straße gehen. „Angesichts der aktuellen Situation in der Ukraine unterstützen wir die Aktion sehr gerne. Die St.-Andreas-Kirche wird morgen Abend von den Mitarbeitenden der Audio Werft Veranstaltungstechnik GmbH ehrenamtlich beleuchtet und erstrahlt in den Farben des Friedens“, sagt Matthias Mehler, Geschäftsführer der Event Werft GmbH. Zusätzlich zum Zeichen an der Fassade der St.- Andreas-Kirche lädt die Gemeinde in der Zeit von 20 bis 22 Uhr zu jeder vollen und halben Stunde zu Texten, Musik und Schweigen für den Frieden in der Kirche ein. „Nichts ist gut an diesem Angriffskrieg. An keinem Krieg ist etwas gut. Stellen wir unseren Kompass auf Frieden! Das heißt für mich, das Gute, das Leben und Gesundheit nicht für mich und meinen Staat zu suchen, sondern für alle Menschen und jeden Staat dieser Erde. Wir hoffen, dass die politischen Entscheidungen der Bundesregierung die richtigen sind, um in schwieriger Situation möglichst viele Leben zu schützen“, sagt Pastor Axel Kawalla.

 

Gegen eine freiwillige Spende können die Besucherinnen und Besucher der Andreaskirche ein gläsernes Windlicht in den Farben der Friedensflagge mit nach Hause nehmen. Die Spenden kommen der Diakonie Katastrophenhilfe zugute, die damit die notleidenden Menschen in der Ukraine unterstützt.

 

Bürgerinnen und Bürger können dabei helfen, der Aktion noch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen: Unter dem Hashtag #lightforpeace2022 sind die Teilnehmenden und Besuchenden aufgefordert, auf ihren Social-Media-Kanälen Fotos und Videos von den Installationen zu teilen. Damit soll die Veranstaltungsbranche auf allen Wegen ein eindeutiges, starkes und internationales Symbol durch Europa und in die Welt senden.

 

 

Foto: ©Lars Griebner

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