Einheitlich gestaltete Informationstafeln begrüßen Einheimische und Gäste und informieren über das Welterbe im Harz sowie die Welterbe-Sehenswürdigkeiten vor Ort.

Am 9. Oktober 2021 hat die Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz ein neues touristisches Leitsystem für das UNESCO-Welterbe im Harz eröffnet.

Die Weltererbe-Route im Harz verbindet ab sofort Sehenswürdigkeiten des Welterbes über das öffentliche Verkehrswegenetz für Autofahrer sowie Fußgänger und vermittelt Informationen zum UNESCO-Welterbe im Harz und zu den jeweiligen Welterbe-Standorten.

Zur Eröffnung präsentierten Gerhard Lenz, Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz, und Wendy Eixler, Direktorin des Zisterzienser-Museums Kloster Walkenried und Projektleiterin der Welterbe-Route im Harz, den Gästen exemplarisch Informationstafeln am Parkplatz Grundner Gefälle (Landkreises Göttingen) und am 19-Lachter-Stollen in Wildemann (Landkreis Goslar). In ihren Grußworten würdigten Bernhard Reuter, Landrat des Landkreises Göttingen, und Hans-Peter Dreß, stellvertretender Landrat des Landkreises Goslar, die Arbeit der Stiftung zur Vermittlung des Flächenwelterbes.

Die Welterbe-Route im Harz führt auf einer Stecke von rund 73 km von Goslar nach Walkenried sowie auf einem 12 km langen Abstecher von Clausthal-Zellerfeld nach Bad Grund. Sie vernetzt das Welterbe und informiert künftig auf Tafeln über das UNESCO-Welterbe im Harz und die jeweiligen Welterbe-Standorte. Start- bzw. Zielpunkt der Route markieren das bestehende bzw. im Bau befindliche Welterbe-Infozentrum in Walkenried und Goslar (Fertigstellung Frühjahr 2022). Weitere Highlights entlang der Route sind beispielsweise das Bergwerk Rammelsberg, die Grube Samson in Sankt Andreasberg, das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried oder – ab Sommer 2022 – das Welterbe-Infozentrum in Clausthal-Zellerfeld am Oberharzer Bergwerksmuseum. Der Abstecher auf der Route führt etwa in die Bergstadt Bad Grund zur Schachtanlage Knesebeck oder zum 19-Lachter-Stollen in Wildemann.

Hans-Peter Dreß (stellvertretender Landrat des Landkreises Goslar), Gerhard Lenz (Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz), Wendy Eixler (Direktorin des Zisterzienser-Museums Kloster Walkenried und Projektleiterin der Welterbe-Route im Harz) und Bernhard Reuter (Landrat des Landkreises Göttingen) eröffnen die Welterbe-Route im Harz.

Weitere Ziele entlang der Route sind die Besucherparkplätze an der B241, B242 oder L 519, über die die Welterbe-Sehenswürdigkeiten der Oberharzer Wasserwirtschaft erwandert werden können. Auch hier werden Einheimische und Gäste ab sofort mit einheitlich gestalteten Informationstafeln begrüßt und über das Welterbe und die Welterbe-Sehenswürdigkeiten informiert. Sie ergänzen damit die touristische KFZ-Leitbeschilderung in einem Erscheinungsbild, wie es der Bedeutung des Welterbes angemessen ist. Nicht zuletzt besitzen die stark frequentierten Parkplätze wie Grunder Gefälle oder Oderteich oftmals eine Entree-Funktion für das Welterbe. Viele Touristinnen und Touristen kommen hier erstmals mit der Oberharzer Wasserwirtschaft in Berührung.

Ein Fußgängerleitsystem wurde zusätzlich für Wildemann, Bad Grund, Sankt Andreasberg und Walkenried realisiert. Insgesamt 48 Fahnenwegweiser an 35 Anbringungsorten weisen den Gästen künftig Von wichtigen Ankunftspunkten bspw. des Nahverkehrs den Weg zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten des UNESCO-Welterbes im Harz.

Die Stationen der Welterbe-Route im Harz im Überblick:

1: Altstadt von Goslar / Kaiserpfalz
2: Bergwerk Rammelsberg
3: Auerhahn Teichkaskade
4: Zellerfelder Kunstgraben
5: Oberharzer Bergwerksmuseum
6: Schacht Kaiser-Wilhelm II.
7: Rosenhöfer Radstuben
8: Ottiliae-Schacht
9: Grunder Gefälle
10: 19-Lachter-Stollen
11: Schachtanlage Knesebeck
12: Hirschler-Pfauenteiche / Huttaler Widerwaage
13: Dammgraben / Polsterberger Hubhaus
14: Sperberhaier Damm
15: Oderteich / Rehberger Graben
16: Rehberger Graben (Wanderparkplatz Dreibrode)
17: Grube Samson
18: Wiesenbeker Teich
19: Priorteich (kein Welterbe-Bestandteil)
20: ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

Das Projekt wurde aus Mitteln der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Umsetzung von LEADER des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert.

 

Fotos:oh/© filmpunktton.de

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