Hildesheimer Platzgespräche und Konzerte auf dem Angoulêmeplatz

Wie kann man eine Stadt nachhaltig gestalten? Was macht sie lebenswert? Um diese Fragen dreht sich das Projekt „Urban Places Reloaded“. Vom 10.-20. September verwandeln KUFA und Universität Hildesheim den Angoulêmeplatz in das, als was er ursprünglich mal gedacht war: Ein Ort des Austausches zwischen Bürger*innen, Politik und Kultur. Die Hildesheimer Platzgespräche beschäftigen sich mit der Gestaltung und Nutzung öffentlicher Räume, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und mit dem kulturellen Angebot sowie dem Stadtklima in Hildesheim.

Am 07. September 2020 beginnt der Aufbau des Festival-Settings auf dem Angoulêmeplatz, Ecke Bernwardstraße. Optisch kehrt der Angoulêmeplatz dabei zu den historischen Wurzeln der Stadt zurück: In der ersten Woche vom 7.-13. September wird er im Rahmen eines Kunstprojektes in Zusammenarbeit mit dem Roemer- und Palizaeusmuseum mit historischen Steinen temporär umgestaltet. Zugleich füllen Konzerte, eine Salatwand und corona-konforme Mitmachaktionen den Platz mit dem Leben der Gegenwart. Mit der öffentlichen Einweihung am 10. September starten dann auch die allabendlichen Konzerte. 

In der zweiten Woche vom 14.-20. September werden Gesprächsrunden, Podiumsdiskussionen und weitere partizipative Formate stattfinden, moderiert von Benita Hieronimi, Sigi Stern und Frank Auracher. Dabei sollen die Bürger*innen in all diesen Formaten nicht bloß Zuschauer*innen bleiben, sondern sind eingeladen sich zu beteiligen, zu interagieren und die Veranstaltung wie auch ihre Stadt mitzugestalten. Ebenso in künstlerisch-kreativen Angeboten.

Nicht nur thematisch drehen sich die Hildesheimer Platzgespräche um Nachhaltigkeit. Sie sollen auch eine nachhaltige Gesprächskultur anstoßen. Daher wird „Urban Places Reloaded“ multimedial dokumentiert. Zusätzlich soll ein Online-Format den Prozess der Themenentwicklung und Lösungsfindung über einen längeren Zeitraum begleiten, sodass in einer zweiten Runde der Platzgespräche im Frühjahr 2021 und darüber hinaus an die Ergebnisse angeknüpft werden kann. 

Eine Koproduktion der KUFA – Fabrik für Musik, Bühne und Stadtkultur und der Stiftung Universität Hildesheim.

In Zusammenarbeit mit IQ – Interessengemeinschaft Kultur Hildesheim e.V. und der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung.

Themenpartnerschaften: Plätze AG Nordstadt, Projektbüro Hildesheim 2025, Netzwerk Kultur&Heimat, Netzwerk ÖkoFair&mehr, Initiative autofreie Innenstadt, Klubnetz, Extinction Rebellion Hildesheim und Greenpeace.

Foto: Kulturfabrik Löseke

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