Am 6. August hat das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried das Nordharzer Städtebundtheater mit einer Open-Air-Inszenierung des berühmten Mittelalterkrimis „Der Name der Rose“ zu Gast.

 

Aufführungsort ist die imposante Ruine der Klosterkirche. Kaum eine literarische Vorlage passt besser zu diesem Ort als Umberto Ecos weltbekannter Roman, der in diesem Jahr 40-jähriges Jubiläum feiert. Die furiose Handlung, angesiedelt in eine Benediktinerabtei im nördlichen Apennin, spielt im Jahr 1327 und verbindet theologische und philosophische Fragen mit einem spannenden Kriminalfall.

Der Franziskanermönch William von Baskerville begibt gemeinsam mit seinem Adlatus Adson von Melk wieder auf die Suche nach dem Urheber der mysteriösen Verbrechen, die die ehrwürdigen Mauern einer entlegenen Benediktinerabtei erschüttern. Diese Suche stellt sich allerdings als komplexer heraus als anfänglich vermutet. Und so entspinnt sich ein komplizierter und spannender Krimi, der politisch brisante Themen streift, Einblicke in die Konflikte der mittelalterlichen Katholika gewährt und Dank der Sprachmächtigkeit und Weitsicht von Umberto Eco heute vielleicht aktueller ist denn je.

Der Ticket-Vorverkauf läuft online über das Nordharzer Städtebundtheater (www.harztheater.de), an der Museumskasse zu den Öffnungszeiten des Museums von dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr sowie an ausgewählten Standorten. Vorstellungsbeginn ist am Samstag, dem 6. August, um 19.30 Uhr. Tickets kosten 36 € bzw. 29 € ermäßigt. Weitere Infos finden Sie unter www.kloster-walkenried.de.

Fotos: oh/Ray Behringer, Nordharzer Städtebundtheater

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