Die Stadt Hildesheim benötigt weiteren Wohnraum für die Unterbringung von Flüchtlingen.

Dabei handelt es sich sowohl um aus der Ukraine geflohene Menschen als auch um Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien, dem Irak oder Afghanistan. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer ruft die Bevölkerung zur Unterstützung auf: „Auch weiterhin suchen viele Menschen aus der Ukraine Schutz in Deutschland vor dem Krieg in ihrem Heimatland, zugleich nehmen auch die Flüchtlingsbewegungen aus anderen Staaten wieder deutlich zu. Die Stadt Hildesheim ruft daher Eigentümerinnen und Eigentümer von geeigneten leerstehenden Wohnungen oder anderen Immobilien auf, diese zur Anmietung anzubieten und uns auf diese Weise bei der Unterbringung der Schutz suchenden Menschen zu unterstützen.“

Gesucht werden vor allem größere Objekte wie zum Beispiel ehemalige Internate, Wohnheime oder Beherbergungsunterkünfte sowie andere geeignete Immobilien, die zum Wohnen genutzt oder mit geringem Aufwand dafür umgebaut werden können. Daneben besteht auch Bedarf an der Anmietung von abgeschlossenen Wohnungen zur Unterbringung von Flüchtlings- oder wohnungslosen Familien. Die anzumietenden Wohnungen sollen die für Leistungsempfangende nach dem Sozialgesetzbuch II (“Hartz IV“) in der Stadt Hildesheim zulässigen Höchstsätze nicht überschreiten. Sowohl in größeren Unterkünften als auch in dezentralen Wohnungen erfolgt eine Betreuung der Bewohnenden in Fragen der Integration und des Alltagslebens.

Die Stadt bittet daher alle, die zu einer Vermietung bereit sind, sich zu melden.  Als Ansprechpartner für Wohnungsangebote im Stadtgebiet von Hildesheim stehen Carsten Aßmann (Telefon 05121 301-4273,  c.assmann@stadt-hildesheim.de) und Markus Schütte (Telefon 05121 301-4267,  m.schuette@stadt-hildesheim.de) zur Verfügung, um Fragen zu den Rahmenbedingungen und Konditionen im Gespräch zu beantworten.

Foto: AdobeStock

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