Stellten der Öffentlichkeit heute vor der Kita Zeppelinstraße die Teststrategie der Stadt Hildesheim vor (v. l.): Monika Schlegel (Stadt Hildesheim, Fachbereichsleiterin Familie, Bildung und Sport), Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Daniel Schneider (Stellvertretender Leiter Kita Zeppelinstraße), Ursula Wolter-Gottsknecht (Leiterin Kita Zeppelinstraße), Clemens Löcke (Vorstandvorsitzender Eintracht Hildesheim), Stadtbrandmeister Jürgen Stoffer und Winfried Elsebach (Stadt Hildesheim, Fachbereichsleiter Feuerwehren und Rettungsdienst).

Die Stadt Hildesheim sorgt mit der Einführung von Covid-19-Schnelltests für Mitarbeitende in Kindertagesstätten für eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes in der Corona-Pandemie.

Mitarbeitende in Hildesheimer Kindertagesstätten können sich ab sofort freiwillig regelmäßig testen lassen. Das Angebot gilt auch für Mitarbeitende in Einrichtungen in freier Trägerschaft. Unterstützt wird die Stadt dabei von Test-Teams der Freiwilligen Feuerwehr und von Eintracht Hildesheim. „Diese Teststrategie ist ein wichtiger Baustein zur Erhöhung der Sicherheit in den Kindertagesstätten, in denen sich aus pädagogischen Gründen naturgemäß enge Kontakte nicht vermeiden lassen. Die gängigen Schutzmaßnahmen sind im pädagogischen Alltag nur schwer umsetzbar, insofern sind flächendeckende, anlasslose Schnelltests, die ja auch von den Mitarbeitenden zurecht eingefordert wurden, eine sinnvolle Ergänzung, um den Infektionsschutz in diesem sensiblen und für unsere Gesellschaft so wichtigen Bereich zu verbessern“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer.

Charlotte Peuschel (FFW Himmelsthür) testet Erzieherin Iris Überheide.

Das Angebot in Hildesheim wurde auf Initiative der Stadtverwaltung am 24. Februar gestartet. Über 900 Mitarbeitende in 60 Kitas werden von mobilen Testteams besucht und können sich zweimal wöchentlich testen lassen –  eine große logistische Herausforderung. „Mit einer bis zu zweimaligen Testung pro Woche geht die Stadt mit dem Ziel der höchstmöglichen Sicherheit für Kita-Personal sogar über die Landesstrategie einer einmaligen Testung pro Woche für Schulpersonal hinaus“, so Dr. Meyer. Unterstützung bei der Bewältigung dieser Aufgabe, die von der Berufsfeuerwehr der Stadt Hildesheim organisiert wird, gibt es dankenswerterweise von der freiwilligen Feuerwehr und Eintracht Hildesheim, die Helferinnen und Helfer für die Testteams zur Verfügung stellen.

 

„Wir unterstützen diese Test-Initiative der Stadt mit Akteuren unseres Jungen Teams, weil wir damit erneut gern zeigen, dass Eintracht Hildesheim gesamtgesellschaftspolitische Aufgaben übernimmt. Damit geben wir den Erzieherinnen und vor allem auch den Kindern und Eltern ein großes Stück weit Gewissheit, Wertschätzung, Planbarkeit,“ sagt Eintrachts Vorstandsvorsitzender Clemens Löcke.

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer (l.) besuchte das mobile Test-Team heute in der Kita Zeppelinstraße (v. r.): Student Jonah Hofer, Ulrike Lindner (Stadt Hildesheim) und Charlotte Peuschel (FFW Himmelsthür).

Um eine möglichst hohe Teilnahmequote zu erreichen und die Testung gut in den Kita-Alltag zu integrieren, erfolgt diese vor Ort in den Einrichtungen selbst mit geschulten Testteams. Das Ergebnis erhalten die Mitarbeitenden direkt im Anschluss, die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und kostenlos. Das Angebot ist zunächst für einen Zeitraum von drei bis vier Wochen vorgesehen, bis die vom Bund angekündigte Möglichkeit der kostenlosen Schnelltestung für alle zur Verfügung steht. Die Kosten werden von der Stadt Hildesheim getragen, das Land hat erfreulicher Weise eine Kostenbeteiligung zugesagt.

Fotos: ©Stadt Hildesheim

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