Halfen“ vor Ort bei der Einrichtung der neuen Krippe in der Tappenstraße 55 (v. l.): Anne Schreeck (Projektreferentin der AWO SDH Bezirk Hannover Juki), Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Bernd Steinert (Stadt Hildesheim, Bereichsleiter Tagesbetreuung) und Knud Hendricks (Prokurist/Spartenleiter AWO Soziale Dienste Bezirk Hannover Juki).

Die Stadt Hildesheim und die AWO Soziale Dienste Hannover gGmbH Juki als Träger freuen sich auf die Eröffnung einer neuen Krippeneinrichtung in der Tappenstraße 55 in Hildesheim am 1. März.

Die neue Krippeneinrichtung startet den Betrieb ab dem 1.März mit einer Ganztagsgruppe (8 bis 16 Uhr), welche 15 Betreuungsplätze anbietet. Zukünftig werden eine weitere Ganztagsgruppe und eine Halbtagsgruppe (8 bis 13 Uhr) mit je 14 bzw. 15 Plätzen das Betreuungsangebot erweitern. Somit können insgesamt bis zu 44 Kinder im Alter unter drei Jahren von den pädagogischen Fachkräften gebildet und betreut werden. Eine Sonderöffnungszeit mit Früh- und Spätdienst ist nach Bedarfsermittlung möglich.

„Mit der neuen Krippeneinrichtung in der Tappenstraße setzen wir unseren massiven Ausbau von Betreuungsplätzen fort. Bis 2023 sollen rund 260 weitere Plätze in unterschiedlichen Einrichtungen im Stadtgebiet folgen“, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. „Unser Ziel ist es, die Versorgungsquote auf 50 Prozent zu erhöhen, um den Bedarf zu decken und jeder Familie auch unterjährig ein entsprechendes Angebot machen zu können. Hildesheim ist bereits eine sehr familienfreundliche Stadt, wir arbeiten aber mit Hochdruck daran, auch in dieser Hinsicht noch besser zu werden.“

Als anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe betreibt der Träger der Krippe in der Tappenstraße schon seit Jahren zwei weitere Kindertagesstätten in Hildesheim: die kürzlich durch einen modernen Anbau erweiterte AWO-Kita Elise Bartels in der Wiesenstraße, sowie das AWO-Familienzentrum in Itzum im Spandauer Weg. „Ich bin sehr froh, dass wir für die neue Einrichtung mit der AWO SDH gGmbH Juki einen Träger gefunden haben, der über vielfältige Erfahrungen im Bereich der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten verfügt“, zeigt sich Bernd Steinert (Bereichsleiter Tagesbetreuung bei der Stadt Hildesheim) mit dem Ergebnis des europaweiten Ausschreibungsverfahrens zufrieden.

Die pädagogische Arbeit richtet sich nach dem Situationsansatz. Dieses Konzept ermöglicht ein Lernen im sozialen Miteinander und in alltäglichen Situationen. Die Interessen und Bedürfnisse sowie der Forscherdrang der Kinder bilden dabei die Basis. Ein wichtiger Teil der pädagogischen Arbeit ist zudem der Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung. Des Weiteren ist das Modell der Erziehungspartnerschaft, also die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und dem pädagogischen Fachpersonal, für die Arbeit in der Krippe Tappenstraße Grundvoraussetzung. Das gegenseitige Kennenlernen und Vertrauen ist für eineerfolgreiche Arbeit von Beginn an wichtig und unabkömmlich. „Unser Wunsch ist es, dass sich die Familien mit ihren Kindern in unserem Haus wohl fühlen“, sagt Anne Schreeck (Projektreferentin der AWO SDH gGmbH Juki).

Fragen zur neuen Einrichtung in der Tappenstraße 55 beantwortet die kommissarische Leiterin Silke Strzyso gerne unter Telefon 05121 81446. Eltern, die ihre Kinder für die neue AWO-Krippe in der Tappenstraße anmelden möchten, können dies ab sofort über das Familienbüro der Stadt Hildesheimtun. Das Familienbüro ist telefonisch unter 05121 301-4545 oder per Email unter familienbuero@stadt-hildesheim.de<mailto:familienbuero@stadt-hildesheim.de> erreichbar. Aufgrund der anhaltenden Pandemiesituation ist eine persönliche Vorsprache nur nach Terminvereinbarung möglich.

Hintergrund

Mit Stand 31.12.2020 hat die Stadt Hildesheim insgesamt 913 Krippen- und 217 Betreuungsplätze in der Kindertagesbetreuung angeboten, das sind insgesamt 1.130 Plätze für Kinder im Alter von 0 bis3 Jahren. Das entspricht einer Versorgungsquote von 40,87 Prozent. Ziel ist es, eine Ausbauquote von 50 Prozent zu erreichen. Zur Erreichung der Quote und somit zur Bedarfsdeckung müssen noch ca. 300 Plätze für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren geschaffen werden.

Im Jahr 2021 ist in folgenden Kindertagesstätten der Ausbau von Krippenplätzen geplant:

AWO Kita Tappenstraße                                  44 Plätze

Kath. Kita St. Joseph                                       15 Plätze

Kath. Kita St. Georg                                         15 Plätze

Kath. Kita St. Antonius                                     17 Plätze

Städt. Kita Nordlicht                                         15 Plätze

Städt. Kita Zeppelinstr.                                     15 Plätze.

Das sind insgesamt 121 Plätze. Dazu sollen weitere Plätze in der Tagespflege eingerichtet werden.

In den Folgejahren sollen in folgenden Kindertagesstätten weitere Krippenplätze eingerichtet werden:

Ev. Kita Matthäus                                              15 Plätze

Quartier Ostend                                                 15 Plätze

Planungsprojekt II Stadtmitte/Neustadt             15 Plätze

Quartier Oststadt /Fahrenheitgebiet                  30 Plätze

Quartier Nordstadt                                             30 Plätze

AWO Kita Spandauer Weg                                15 Plätze

Planungsprojekt III, Stadtmitte/Neustadt           30 Plätze

Großprojekt in der Nordstadt                             30 Plätze.

Das sind weitere 180 Plätze bis 2023. Zurzeit wird davon ausgegangen, dass diese zusätzlichen Plätze den Bedarf decken. Da nur eine geringe Anzahl von Kindern unter einem Jahr betreut wird, wird nach dem Ausbau eine Versorgungsquote für Kinder im Alter von 1 – 3 Jahren, deren Eltern einen Rechtsanspruch haben, von ca. 70 Prozent erreicht.

Foto: ©Stadt Hildesheim

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