Das Netzwerk „Inklusive Gewaltprävention in der Stadt Hildesheim“ veranstaltet im Gebäude Hoher Weg 34 vom 3. bis 30. März eine interaktive Ausstellung mit dem Titel „Echt mein Recht“.

Diese richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren und bietet anschauliche Möglichkeiten, sich mit den Rechten auf Selbstbestimmung, Sexualität und Schutz vor sexualisierter Gewalt an verschiedenen Stationen selbst auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu sammeln. Die Ausstellungstexte sind in Leichter Sprache gehalten, mit vielen Bildern und über Hörsticks abrufbar. „Sexuelle Selbstbestimmung wurde Menschen mit Behinderung lange nicht zugestanden. Auch die Tatsache, dass diese Personengruppe ein erhöhtes Risiko hat, Opfer sexuellen Missbrauchs zu werden, wird erst in den letzten Jahren verstärkt wahrgenommen“, erklärt Malte Spitzer (Stadt Hildesheim, Dezernent für Jugend, Soziales, Schulen und Sport) die Bedeutung der Ausstellung.

Diese kann nach Anmeldung von Montag bis Freitag und an einem Sonnabend kostenfrei besucht werden Sie ist für eine Gruppengröße bis zu zehn Personen empfohlen. Der Besuch der Ausstellung dauert etwa anderthalb Stunden. Ein Termin für den Ausstellungsbesuch als Gruppe kann telefonisch oder online vereinbart bei Ulrike Dammann, Telefon 05121 301-1006, u.dammann@stadt-hildesheim.de.

 

Am 3. März kann die Ausstellung ohne Terminanmeldung von 15 bis 18 Uhr ohne Anmeldung besucht werden, ebenso am 10. März von 14 bis 18 Uhr sowie am 18. März von 10 bis 16 Uhr. Weitere offene Termine für einen Besuch ohne Anmeldung sowie weitere Informationen zu der Ausstellung sind unterwww.stadt-hildesheim.de/echtmeinrecht zu finden.

Die Ausstellung wird finanziert durch die Stadt Hildesheim und gefördert durch die Sparkassenstiftung sowie das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie. Mitglieder des Netzwerks inklusive Gewaltprävention in der Stadt Hildesheim sind: donum vitae, EUTB für Stadt und Landkreis Hildesheim, Frauenhaus / BISS, Landkreis Hildesheim (Jugendhilfestation), Lebenshilfe Hildesheim, proTeam Himmelsthür, Stadt Hildesheim (Gleichstellungsstelle und Stabsstelle Migration und Inklusion), Theater SpringinsFeld, Wildrose.

Foto: oh/Stadt Hildesheim

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