24-jährige Augenoptikerin bildete sich direkt nach Ausbildung fort

Michelle Terpilak brennt für ihren Beruf als Augenoptikermeisterin und Optometristin. „Mich hat als Jugendliche begeistert, dass die Ausbildung sehr vielfältig ist und gute Aufstiegsmöglichkeiten bietet“, erklärt die junge Frau aus Westfalen. Die Chance hat sie genutzt und schon ein Jahr nach ihrem Ausbildungsabschluss die Fortbildungen zur Augenoptikermeisterin und Optometristin begonnen. Den Besuch der Meisterschule finanzierte die junge Frau mit dem Aufstiegs-BAföG, das die Vorbereitung auf mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse finanziell fördert.

Fortbildung in Teilzeit

Die Westfälin ist zielstrebig und auch ihr Arbeitgeber unterstützte sie bei ihren Fortbildungsplänen. „Als ich den Wunsch hatte, die Meisterschule in Teilzeit zu besuchen, hat er mich für die 18 Monate jeweils drei Tage in der Woche für den Unterricht freigestellt“, berichtet sie. Die Unterstützung ihres Umfelds und die Förderung durch das Aufstiegs-BAföG motivierten sie: „Am Tag meiner Meisterprüfung war ich so gut vorbereitet, dass ich keine Aufregung empfand. Ich dachte nur: Endlich kann ich zeigen, was ich kann!“ Ihre Fortbildung hat sich gelohnt: Für ihre Leistung wurde Michelle Terpilak 2020 als Jahresbestmeisterin im Augenoptiker-Handwerk ausgezeichnet.

Lust aufs Lernen

Parallel bildete sich Michelle Terpilak als Optometristin fort. Dank dieser Spezialisierung darf sie Verdachtsdiagnosen bei Kundinnen und Kunden mit Auffälligkeiten an den Augen stellen. Ihr gefällt besonders an ihrem Beruf, dass sie immer wieder Neues entdecken kann. Für ihre Zukunft hat sie viel vor: „Ich kann mir vorstellen, mich weiter zu spezialisieren: Ich kümmere mich gern um außergewöhnliche Fälle! Ebenso freue ich mich, mein Wissen an zukünftige Augenoptikerinnen und -optiker weiterzugeben.“

Aufstiegs-BAföG beantragen

Wer es Michelle Terpilak gleichtun möchte und eine Fortbildung plant, findet auf www.aufstiegs-bafög.de alle wichtigen Informationen zum Aufstiegs-BAföG sowie alle digital ausfüllbaren Formulare für die Beantragung der Förderung. Persönliche Hilfe bei der Antragstellung wird im für den jeweiligen Wohnort zuständigen Förderamt geboten. Telefonische Beratung erfolgt unter: 0800/622 36 34. (akz-o)

 

Foto: Ingo Lammer/akz-o

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