Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer (Mitte) und Stadtbaurätin Andrea Döring (l.) ließen sich beim Ortstermin in Itzum von Stefan Schwander (2. v. l.), Polier Mario Schmidt (2. v. r., Fa. Strabag) und Robert Dresselhaus den Bau des Rahmendurchlasses erläutern.

Die Stadt Hildesheim verbessert derzeit den Schutz des Stadtteils Itzum/Marienburg vor Hochwasser- und Starkregenereignissen.

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer machte sich gemeinsam mit Baudezernentin Andrea Döring vor Ort ein Bild über die Baumaßnahmen an der Itzumer Hauptstraße. Dort wird nach dem Rahmendurchlass auf Höhe der Tennisanlage derzeit ein weiterer für den Straßengraben auf Höhe des Fußballplatzes geschaffen. „Uns sind die Bilder vom letzten großen Hochwasser 2017 noch deutlich in Erinnerung, als in Itzum insbesondere Anlieger der Hauptstraße stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Um dieses Risiko zu minimieren, haben wir – wie an anderen Stellen im Stadtgebiet – auch in Itzum mehrere Maßnahmen ergriffen, die beim nächsten Ereignis greifen sollen“, so der Oberbürgermeister. Er sei zuversichtlich, dass auch mit der ebenfalls gerade laufenden Baumaßnahme an der Bleicherstraße, Vorüberlegungen zum Hochwasserschutz an der Großen Venedig sowie der Hochwasserkooperation der Kommunen und Landkreise der richtige Weg beschritten und kontinuierlich verfolgt würde.

 

Der Rahmendurchlass in Itzum ist eine von mehreren Baumaßnahmen im Stadtteil, die der Vorsorge vor Hochwasser und Starkregen dienen. Begonnen wurde mit der Erweiterung des Hochwasserrückhaltebeckens Landwehr. Es folgte die Erweiterung des Durchlasses an der „Scharfen Ecke“, nun sind Durchlässe am Tennisverein und der jetzt im Bau befindliche Durchlass am Fußballverein als letzte Maßnahme kurz vor der Vollendung. Die Stadt hat dann in rund vier Jahren fast 1,5 Mio. € für den Schutz der Itzumer Bevölkerung aufgewandt.

Besonders erfreut zeigte sich der Oberbürgermeister beim Ortstermin nach Erläuterungen der Tiefbauamtsmitarbeiter Robert Dresselhaus, Stefan Schwander und des Städtischen Hochwasserbeauftragten Heinz Habenicht darüber, dass sowohl der ursprünglich geschätzte Kostenrahmen wie auch die Zeitpläne eingehalten werden konnten. Mit der Fertigstellung der Maßnahme am Sportplatz ist bis Ende Juni zu rechnen. „Dann sind die Kapazitäten verdoppelt und hoffentlich ausreichend“, so Habenicht, der aber auch darauf hinweist, dass es leider keine gesicherten Daten über Auftreten und Menge von Starkregen gebe, sodass es beim „Blick in die Kugel“ bliebe. Als nächste Maßnahme nannte Habenicht die Grundwassermessung in Hildesheim-Marienburg, die dazu dienen soll, auch dort ein Schutzkonzept für die Wohnbebauung aufstellen zu können. Auch Stadtbaurätin Andrea Döring bewertet das Hochwasserschutzprojekt positiv und ist zudem sehr froh darüber, dass im Rahmen der Baumaßnahmen noch ein zusätzlicher Fuß- und Radweg geschaffen werden konnte.  

Fotos: ©Stadt Hildesheim

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