Gullydeckel-Wurf
Seit ein 50-jähriger Mann zwei Gullydeckel von einer Autobahnbrücke über die A7 geworfen und dabei zwei Menschen schwer bzw. lebensgefährlich verletzt hat (20.8.), diskutieren Öffentlichkeit und Kreispolitik intensiv über das Geschehen und die Rolle des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises

Letztere hatte der Landkreis in der Stellungnahme in der vergangenen Woche bereits geklärt.
Aufgrund des hohen Informationsbedürfnisses hat Landrat Bernd Lynack heute im Kreisausschuss unter dem Tagesordnungspunkt „Mitteilungen der Verwaltung“ den Ausschussmitgliedern vertraulich den Sachstand berichtet und Fragen beantwortet. Der Kreisausschuss tagt grundsätzlich nicht öffentlich und ist nach dem Kreistag das zweithöchste Gremium der Kreispolitik. An der Sitzung nahmen auch die Leiterin des Gesundheitsamts und die Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes teil.
Mit der heutigen Information durch den Landrat wurde die Kreispolitik deutlich schneller auf den aktuellen Stand gebracht, als es mit einer von der CDU-Fraktion geforderten Sondersitzung des Sozialausschusses der Fall gewesen wäre. Das Thema ist aufgrund des heutigen Berichts aber nicht von der Agenda genommen: Wie geplant und auch von der Mehrheitsgruppe beantragt steht es auf der Tagesordnung des Sozialausschuss, der am 15.9. regulär tagt. Auch an dieser Sitzung wird der Landrat persönlich teilnehmen.

 

Foto: oh/manfredrichter

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