Rund jeder Dritte leidet unter Rückenschmerzen. Häufig lassen sich Rückenschmerzen auf zu wenig Bewegung, negativen Stress, falsche Ernährung oder nicht ergonomische Alltagsgegenstände zurückführen. Der Tag der Rückengesundheit am 15. März ist Ihr persönlicher Rückenfit-Tag! Gut ausgebildete Bauch- und Rückenmuskeln können die Gefahr von Rückenschmerzen senken.

 

Rückenschmerzen zählen auch im 21. Jahrhundert zu den größten Volkskrankheiten. Unabhängig von Alter, Bevölkerungsschicht oder Berufsgruppe – Rückenschmerzen können jeden treffen. Wenn sich der Rücken bemerkbar macht, sollten Betroffene einen Blick auf ihre Gewohnheiten und das Umfeld werfen.

Häufig lassen sich Rückenschmerzen auf zu wenig Bewegung, negativen Stress, falsche Ernährung oder nicht ergonomische Alltagsgegenstände zurückführen. Oft beeinflussen sich diese Faktoren gegenseitig und führen zu Verspannungen. Doch Betroffene können sehr viel selbst tun, damit die Beschwerden bald wieder verschwinden. Die über 500 Muskeln des Menschen sind unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen Rückenschmerzen. Sie stehen nicht ohne Grund im Mittelpunkt der Rückenprävention. Denn die Experten sind sich einig: Nur wenn alle Muskeln – und besonders die etwa 150 Muskeln rund um die Wirbelsäule – gut zusammenarbeiten und kräftig genug sind, haben es Rückenschmerzen schwer. Deshalb lautet das Motto des Tages der Rückengesundheit am 15. März „Stärke deine Muskeln – bleib rückenfit!“.

Bewegung ist das A und O. Wenn Ihre Muskeln nicht regelmäßig Kraft entwickeln dürfen, dann verlieren sie diese Funktion. Die Eiweiße in der Muskulatur werden abgebaut, Muskelschwund und Muskelverspannungen sind die Folge. Sogar die typischen Alltagstätigkeiten wie Gehen, Radfahren, Haus- und Gartenarbeit halten unsere Muskeln fit. Werden Muskeln und Gelenke bewegt, wirkt das wie eine kleine Massage. Verspannungen werden gelockert, die Durchblutung wird angeregt und die Schmerzen lassen nach. Eine Schonhaltung, also das Vermeiden von Bewegungen, dagegen kann die Schmerzen noch verstärken. Eine gekräftigte Muskulatur kann helfen, die Verspannungen zu lösen.

In den Alltag sollte daher so viel Bewegung wie möglich integriert werden. Das Ziel sollten 10.000 Schritte am Tag sein. Wer allerdings einen Bürojob hat und mit dem Auto zur Arbeit fährt, kommt meist nicht einmal auf die Hälfte. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, mehr Schritte in den Alltag zu integrieren. Beispielsweise öfters mal die Treppe nutzen, statt mit dem Fahrstuhl zu fahren, zur Bus- oder Bahnhaltestelle laufen und/oder eine Station früher aussteigen und das letzte Stück zu Fuß gehen. Oder wer regelmäßig in der Mittagspause spazieren geht, füllt sein Schrittekonto ganz nebenbei. Besonders förderlich ist dabei Bewegung an der frischen Luft: Der Stoffwechsel wird angeregt, der Blutdruck sinkt langfristig, die Produktion des Schlafhormons Melatonin wird reguliert und die Bildung von Glückshormonen gefördert.

Jeder Tag der Rückengesundheit steht unter einem bestimmten Motto – 2019 fordert mit „Stärke deine Muskeln – bleib‘ rückenfit!“ zum gezielten, rückengerechten Krafttraining auf. Gut ausgebildete Bauch- und Rückenmuskeln können die Gefahr von Rückenschmerzen senken. Im gesamten Bundesgebiet finden aus Anlass des Tages der Rückengesundheit am 15. März regionale Aktionen zu diesem Thema statt. Dort haben Sie die Möglichkeit, mehr zu erfahren und mehr zu erleben über effektives, rückenspezifisches Krafttraining. (ts)

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