Das Holz fürs Hochbeet muss hart und robust sein, nur dann ist es gut für den Außenbereich geeignet.

 

Diese Holzarten sind erste Wahl für nachhaltige Projekte in Haus und Garten

Heimwerken ist für immer mehr Menschen nicht bloß Zeitvertreib, sondern wahre Leidenschaft. Laut einer auf Statista veröffentlichten Studie gab es 2021 in Deutschland fast zwölf Millionen Personen, die besonderes Interesse am Thema Do-it-yourself hatten. Mit Hingabe fertigen sie in ihren Hobbyräumen individuelle Lieblingsstücke – und das populärste Material dabei ist nach wie vor Holz. Der nachwachsende Baustoff aus der Natur ist vor allem wegen seiner warmen und modernen Optik beliebt. Egal für welches Holz man sich beim Heimwerken entscheidet: Der Rohstoff sollte aus nachweislich unbedenklichen Quellen stammen und zu einer nachhaltigen Nutzung der Wälder beitragen. Dafür steht beispielsweise das PEFC-Siegel. In den entsprechend zertifizierten Wäldern – Infos gibt es unter www.pefc.de – wird nicht mehr Holz eingeschlagen als nachwächst, der Wald wird als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie für den Klimaschutz erhalten. Wer mit Holz heimwerken und langlebige Produkte erschaffen will, sollte den Rohstoff nach der Funktion auswählen:

Als Holzarten stehen für den Fahrradunterstand beständige Nadelhölzer wie die Lärche oder die Douglasie zur Verfügung oder, als Luxusversion, Eiche.

– Hochbeet: Für den Bau eines Hochbeets muss man kein Heimwerker-Profi sein. Ein Hochbeet ist – am leichtesten mit bereits zugeschnittenen Brettern aus dem Holzfachhandel – schnell erstellt und auch wieder rasch abmontiert. Als Holzart kommen Nadelhölzer wie Douglasie und Lärche, aber auch Robinie infrage. Das Holz dieses Laubbaums ist hart und robust und daher ausgezeichnet für den Außenbereich und damit für den Bau eines Hochbeets geeignet.

– Fahrradunterstand: Wer Fahrräder vor Wind und Wetter in Sicherheit bringen möchte, muss nicht gleich ein gemauertes Häuschen planen. Ein Fahrradunterstand aus Holz ist luftiger – kann die wertvollen Zweiräder aber ebenso vor Nässe schützen. Als Holzarten stehen auch hier beständige Nadelhölzer wie Kiefer, Lärche oder Douglasie zur Verfügung oder, als Luxusversion, auch Eiche. Die Maserung kommt auf den Oberflächen schön zur Geltung – erst recht unter einem schützenden Öl.

– Gartenbank: Eine Bank im Außenbereich muss einiges aushalten. Robuste, witterungsbeständige Hölzer wie Lärche, Douglasie, Robinie oder Esche sind deshalb erste Wahl. Fichte und Tanne kann man zwar auch im Außenbereich einsetzen, diese Hölzer sollten aber mit speziellen Anstrichen vor Pilzbefall, Schädlingen und UV-Strahlen geschützt werden. Gut abgeschliffen und gepflegt, splittert das Holz nicht.

– Holzzaun: Um die Dauerhaftigkeit speziell von Nadelhölzern etwa beim Bau von Zäunen zu erhöhen, wurden besondere Holzschutzverfahren entwickelt. Eines dieser Verfahren ist die Kesseldruckimprägnierung. Dabei werden die Imprägniermittel unter hohem Druck ins Holz gepresst und verteilen sich dort. (djd)

Fotos: djd/PEFC/Kollaxo

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