Sanitärwelten mit Zukunft: Installateur-Azubis lernen heute weit mehr als Rohre verbinden.

Die Sanitär-Heizung-Klima-Branche (SHK) boomt.

Installateure und Badgestalter sind lange ausgebucht und dringend auf der Suche nach Personal – auch im Ausbildungsbereich. Der Bereich bietet daher aktuell besonders gute Chancen für einen Berufseinstieg.

Und auch langfristig sind die Perspektiven positiv: Die Energiewende bedingt auf viele Jahre hin einen hohen Handlungsbedarf in der Heizungsmodernisierung, Trinkwassersicherheit ist ein Dauerthema. Neue Komfortansprüche sowie die Notwendigkeit, künftig mehr Bäder barrierefrei zu planen oder umzubauen, sorgen ebenso für volle Auftragsbücher. Gefragt sind in der SHK-Branche vielfältige Talente. In der Installation stehen zunächst technische Begabungen und Interessen im Vordergrund. Innovationen der Installationstechnik führen dazu, dass auch Installateure sich regelmäßig weiterbilden und vorwärtsentwickeln können. Bei der Heizung ist etwa die Kenntnis der neuesten Energieeffizienztechniken wichtig. Zum Thema Badezimmer können sich Berufseinsteiger auch in Richtung Design, Gestaltung und Beratung entwickeln. Die Kunden wünschen sich Ansprechpartner, die Gefühl und Verständnis für die individuellen Badwünsche aufbringen und sie für Innovationen im Bad begeistern. Hinter den Kulissen eines Installationsbetriebs arbeiten Menschen mit kaufmännischen Talenten. Aufträge verwalten, Material und Lager planen, Kunden am Telefon begrüßen und beraten – auch hier sind die Entwicklungsmöglichkeiten groß.

In der Badinstallation sind nicht nur technische, sondern auch gestalterische Talente gefragt. Wer sich in Richtung Badberatung und -planung entwickeln möchte, braucht Fingerspitzengefühl und Verständnis für individuelle Kundenwünsche.

Der Einstieg in eine Karriere im SHK-Handwerk erfolgt über das klassische duale System, also über eine Lehre im Betrieb sowie parallel den Besuch der Berufsschule. Nach erfolgreichem Lehrabschluss eröffnen sich weitere Wege zur Höherqualifizierung. Als Meister etwa kann man seine Position innerhalb der Firma verbessern, selbst Lehrlinge ausbilden und einen eigenen Betrieb gründen. Weiterbildungen ermöglichen Spezialisierungen in viele Richtungen. Abiturienten können ein technisches oder kaufmännisches Studium an Unis oder Fachhochschulen anschließen. Doch auch ohne Abitur gibt es Möglichkeiten zum Studium. Infos dazu unter www.die-badgestalter.de/allgemein/studieren-nach-der-ausbildung. Bereits während der Ausbildung, aber auch danach bieten die Bildungssysteme heute eine Vielfalt von Möglichkeiten, Zusatzqualifikationen zu erwerben – bis hin zur Abiturreife. (djd)

Fotos: djd/www.die-badgestalter.de

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