In Sachen Ästhetik haben Hausbesitzer heute bei Holzfeuerstätten die Qual der Wahl, für jeden Geschmack ist etwas dabei (Ofendesign: Jürgen Henrichs).
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Holzwärme kann im künftigen Energiemix eine entscheidende Rolle spielen

Moderne Holzfeuerstätten wie Kachelöfen, Heizkamine, Kamine oder Kaminöfen sorgen für eine angenehme Wärme, für positive Emotionen und Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden. Die Verbrennungsqualität konnte in den letzten Jahren stark verbessert werden. Moderne Geräte benötigen weniger Brennholz bei geringeren Emissionen und erfüllen bei vorschriftsmäßiger Befeuerung mit den richtigen Brennstoffen alle aktuellen gesetzlichen Emissionsgrenzwerte. “Holz wird in deutschen Wäldern nachhaltig erwirtschaftet, ist speicherbar und kann mit moderner Heiztechnik sauber und effizient einen großen Beitrag zur CO2-Minderung leisten”, erklärt Tim Froitzheim vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). “Technisch könnte sie auch im Neubau eine sinnvolle Ergänzung zur Wärmepumpe oder zur Brennwerttechnik sein.”

Der Ofen- und Luftheizungsbauer berät individuell, plant und baut danach die moderne Holzfeuerstätte vor Ort.
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Der Fachmann sollte den Einbau übernehmen

Eine Holzfeuerstätte sollte vom Ofen- und Luftheizungsbauer geplant und realisiert werden. Er entwirft die Anlagen nach den Vorstellungen des Kunden, baut sie vor Ort ein und nimmt sie in Betrieb. Der Nutzer erhält zudem wichtige Tipps zum richtigen Anheizen und sauberen Verbrennen. Adressen von Fachbetrieben und weitere Infos gibt es beispielsweise unter www.wasserwaermeluft.de. “Damit die Anlage in einem technisch einwandfreien Zustand bleibt, ist sie zudem regelmäßig zu warten und zu pflegen”, rät Tim Froitzheim. Darüber hinaus müsse man auf den richtigen Brennstoff achten. Dabei handele es sich etwa um fertig getrocknetes Kaminholz, Holz- und Braunkohlebriketts sowie Holzpellets. “Dann ist das Feuer optimal und emissionsarm”, versichert der Fachmann. Erhältlich sind die Brennstoffe im Fachhandel, der auch hinsichtlich der Qualitäten berate.

Voraussetzungen für den Einbau einer Holzfeuerstätte

Für den Einbau ist ein Schornstein notwendig. Gibt es bereits einen am Haus, ist darauf zu achten, dass er ausreichend groß ist. “Passt der alte nicht zur neuen Feuerstätte, gibt es auch die Möglichkeit, ihn anzupassen, etwa indem ein Stahlrohr in einen alten gemauerten Schornstein eingezogen wird”, erklärt Tim Froitzheim. Wichtig sei, dass der Ofen zum Querschnitt des Schornsteins passe und die Höhe stimme. Wie hoch er sein muss, werde auch vom jeweiligen Umfeld bestimmt. “Um die Nachbarn vor Rauch zu schützen, muss die Abgasmündung mindestens 15 Meter von deren Fenstern oder deren Dachaufbau entfernt sein”, so Froitzheim. Sei dies nicht der Fall, müsse der Schornstein das Fenster oder den Dachaufbau mindestens um einen Meter überragen. (djd).

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