
Die Stadt Hildesheim nimmt eine Ablastung der „Flutmuldenbrücke“ im Zuge der Beusterstraße (K302) an der „Scharfen Ecke“ vor und treibt zugleich die Planung eines Ersatzneubaus voran. Die Flutmuldenbrücke liegt im Bereich der Kreuzung „Scharfe Ecke“. Sie überspannt einen neben der Innerste verlaufenden Graben sowie angrenzende Flächen. Die ursprüngliche Brücke stammt aus dem Jahr 1789. 1959 wurde der Überbau aus Stahlbeton neu hergestellt, die alten Widerlager blieben erhalten und wurden neu verblendet.
Aufgrund von Schäden, die die Tragfähigkeit beeinträchtigen, ist eine Abstufung der zulässigen Last auf 12 Tonnen notwendig. Dies wird in den nächsten Wochen durch entsprechende Beschilderungen umgesetzt. Der Linienverkehr bleibt davon ausgenommen und kann die Brücke in Einzelfahrt weiterhin befahren.
Im Rahmen der Schadensbehebungsstrategie und der damit verbundenen Sanierungsoffensive an Ingenieurbauwerken hat die Stadt Hildesheim den Zustand der Brücke bewertet. Wegen der Schäden und genereller statischer Probleme strebt sie nun einen Ersatzneubau an, da eine Sanierung beim aktuellen Schadensbild unwirtschaftlich wäre. Das Bauwerk wird gemeinsam mit dem Landkreis Hildesheim geplant und gebaut, wobei die Stadt Hildesheim die Bauherrenfunktion übernimmt. Der Ersatzneubau ist für das Jahr 2031 vorgesehen.
Foto: Stadt Hildesheim
