
Am Freitag, den 9. Oktober 2026 um 17:30 Uhr lädt das RPM Museum Hildesheim ein zur Vernissage vonhappy sorrow
, dem neuen Projekt von Quartett PLUS 1. happy sorrow ist Kammerkonzert, Performance und aufblasbare Kunstinstallation in einem und kann ab dem 10. Oktober im RPM erlebt werden, bevor es am 6. November im Rahmen einer Finissage live wieder abgebaut wird.
Wie erleben wir Übergänge? Welche Empfindungen schwingen mit, wenn etwas hinter uns liegt, während das Neue noch nicht greifbar ist? In bestimmten Phasen des Lebens und in einer Zeit mit vielen Krisen verliert Vertrautes seine Form, Orientierung entsteht erst langsam. Genau diesem Dazwischen widmet sich happy sorrow von Quartett PLUS 1. Nicht das Ende oder der Anfang des Übergangszustands stehen im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Verweilen im Moment – um zu fühlen, zu trauern, zu trösten oder einfach da zu sein.

happy sorrow ist Kammerkonzert, Performance, Installation und Erlebnisraum in einem. Mitten in der ethnologischen Dauerausstellung „Es ist angerichtet“ entsteht während der Vernissage im RPM Museum Hildesheim am 9. Oktober ein „Inflatable“, also ein aufblasbares 3D-Objekt als physisch fassbarer, wandelbarer Ort des Übergangs, der Veränderung und Fürsorge. Das Werden dieser kollektiven Komposition wird musikalisch-performativ von Quartett PLUS 1 begleitet. Die Musik, die am Abend der Performances von Vernissage und Finissage live dargeboten wird und während der Ausstellung über eine Hörstation erfahrbar ist, stammt unter anderem von Liza Lim und Wolfgang Amadeus Mozart. Bis zum Ende der Ausstellung am 6. November lädt happy sorrow das Publikum ein, im Dazwischen zu verweilen, zu Atem zu kommen und die interaktive Klanginstallation individuell oder gemeinsam zu erkunden.
Über das Quartett PLUS 1:
Seit 2005 testet Quartett PLUS 1 kammermusikalische Streicherbesetzungen auf ihre globale Aktualität. Klassik verbündet sich mit Improvisation und Pop-Musik. Auftragskompositionen verschmelzen mit Elektrotracks und dem Gesang der Musikerinnen, um Sound Walk, dokumentarisches Musiktheater oder Konzertritual zu werden. Die Grenzen des Ensembles werden durch das Publikum erweitert. In ihrer musikalisch-performativen Suche haben die Künstlerinnen das Ritual als zeitlose und innovative Form gemeinschaftlichen Tuns, als sinnlich-sinnvolle Art ästhetischen Reflektierens gefunden. Über Musik und Handlungen schaffen sie Erlebnisse für alle Sinne und feiern die Gemeinschaft. Das Kollektiv arbeitet ortsspezifisch, ermöglicht neue Hörhaltungen und aktive Teilhabe. Zu ausgewählten Inhalten und Settings kreieren sie innovative, barrierearme, zielgruppen- und generationsübergreifende Zugänge.
Künstler*innen von happy sorrow: Anne Bischof (Flöte), Kathrina Hülsmann (Viola), Katharina Pfänder (Violine), Verena Ries (Performance) / Marion Blomeyer (Grafik), Leonie Falke (Objekt und Kostüm), Georg Werner (Klangobjekt Beratung), Dering van Dieken (Objektgestaltung), Stefan Wurz (Arrangement)
Weitere Informationen zum Quartett PLUS 1: www.quartettplus1.de
Die Vernissage mit Performance von happy sorrow findet am Freitag, den 9. Oktober 2026, um 17:30 Uhr statt. Die Installation kann danach vom 10. Oktober bis 6. November 2026 im Rahmen des Museumsbesuchs zu den regulären Öffnungszeiten im Museum erlebt werden. Am Freitag, den 6. November 2026, um 17:30 Uhr, wird das Objekt im Rahmen einer Finissage vom Quartett PLUS 1 mit Musik und Performance abgebaut.
Der reguläre Eintritt zur Vernissage und Finissage beträgt jeweils 15 €, ermäßigt 12 € für Mitglieder der beiden Fördervereine des RPM. Die Teilnehmerzahl ist pro Veranstaltung auf 60 Personen begrenzt. Tickets vorab online oder an der Museumskasse zu erwerben, wird daher empfohlen.
