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GEA konzentriert Technologiezentrum für industrielle Biotechnologie am Standort Sarstedt

Jens Neidhardt, Vice President GEA Liquid Technologies, Klaus Stojentin, CEO der GEA Division Nutrition Plant Engineering, Kristina Böe, Senior Vice President Processing Technologie, Heike Brennecke, Bürgermeisterin der Stadt Sarstedt, Frederieke Reiners, Vice President New Food & Biotech und Reimar Gutte, Senior Vice President EMEA, Nutrition Plant Engineering. Foto: oh/© GEA/Sommer & Co. GmbH

Bürgermeisterin Heike Brennecke besuchte Eröffnung des neuen

GEA-Technologiezentrums für New Food & Biotech in Sarstedt.

GEA hat sein Application and Technology Center (ATC) für Biotechnologie und New Food von Hildesheim an den Standort Sarstedt verlagert. Das Zentrum arbeitet seit 2023, drei Jahre Pilotbetrieb und Kundenprojekte fließen direkt in die Arbeit in Sarstedt ein. Es unterstützt Unternehmen aus der Lebensmittel-, Zutaten- und Biotechnologiebranche dabei, Produktionsprozesse für Präzisionsfermentation, Zellkultivierung und weitere biotechnologische Anwendungen im Pilotmaßstab zu entwickeln und zu testen.

GEA investierte vier Millionen Euro in den Umbau und die Ausstattung einer bestehenden Halle auf dem Gelände der GEA Liquid Technologies GmbH, die seit Jahrzehnten Kompetenzen in der Flüssigkeits- und Prozesstechnologie für alkoholfreie Getränke, Milchverarbeitung und nun auch für New Food bündelt. Rund 200 Mitarbeitende in Engineering, Vertrieb, Automatisierung und Service sind am Standort bereits tätig; durch den Einzug des ATC kommen 40 hinzu.
Mit der Zusammenführung rückt das ATC direkt an die vorhandene Ingenieur- und Prozesskompetenz des Standorts heran. Kunden, die ihre biotechnologischen Verfahren im Zentrum testen, können von der ersten Pilotphase bis zur Planung einer industriellen Anlage auf dasselbe Team zurückgreifen.

„Das neue GEA-Technologiezentrum stärkt Sarstedt als Standort für Engineering, Technologie und qualifizierte Arbeitsplätze. Es ist ein wichtiges Signal, dass Zukunftsthemen wie Biotechnologie hier nicht nur diskutiert, sondern konkret bearbeitet werden“, sagte Heike Brennecke, Bürgermeisterin der Stadt Sarstedt.
„New Food und Biotechnologie brauchen Orte, an denen sich entscheidet, ob aus einem vielversprechenden Prozess eine tragfähige industrielle Anwendung werden kann“, sagte Klaus Stojentin, CEO der GEA Division Nutrition Plant Engineering. „In Sarstedt verbinden wir Pilotinfrastruktur mit Engineering- und Prozesskompetenz. So können Unternehmen ihre nächsten Schritte auf belastbarere Daten stützen.“