
Sopranistinnen Brigitte Bauma und Edit Vörös sowie Tenor Sándor Domoszlai in der Konzerthalle
Erleben Sie einen unvergesslichen Abend der klassischen Operette am 04. April (Ostersamstag) 2026, ab 19.30 Uhr, in der Konzerthalle Bad Salzuflen mit Meisterwerken der großen Komponisten: Johann Strauß, Robert Stolz, Emmerich Kálmán, Franz von Suppé, Franz Lehár, Ralph Benatzky und Carl Zeller. Auch nach mehr als einem Jahrhundert verzaubern die unvergesslichen Melodien der Operette das Publikum in der Kurstadt.
Schon wenige Takte genügen, um die Stimmung zu heben, den Wunsch zu wecken, mitzusingen und sich der Faszination dieser Musik hinzugeben. Die Solistinnen Brigitte Bauma, Edit Vörös und der Solist Sándor Domoszlai, begleitet vom Staatsbad Orchester unter der musikalischen Leitung von György Kovacs, entfesseln mit kraftvoller Anmut und leidenschaftlicher Hingabe einen wahren Melodienrausch, der die schier unerschöpfliche Klangvielfalt der großen Operettenkomponisten zum Leben erweckt.
Vitae Solistinnen & Solist
Brigitte Bauma, Edit Vörös & Sándor Domoszlai
Solistin Brigitte Bauma
Die in Graz (Österreich) geborene Sopranistin Brigitte Bauma begann ihre musikalische Laufbahn als Pianistin am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Nach Gesangsstudium in Rom und an der Universität Graz feierte sie ihr Debüt 1990 als „Erste Dame“ in Mozarts „Zauberflöte“ an der Grazer Oper. Neben dem „Gundula-Janowitz-Stipendium“ gewann sie zahlreiche erste Preise bei nationalen und internationalen Gesangswettbewerben. Engagements und Konzertreisen folgten mit unter anderem Meiningen, Dessau, Koblenz, Magdeburg und die „Komische Oper“ in Berlin sowie in das europäische Ausland.
Seit 1992 ist Bauma ein Ensemblemitglied bei dem Landestheater Detmold. Zu ihren herausragenden Partien gehören Tosca, Rusalka, die Gräfin („Die Hochzeit des Figaro“), Elisabeth („Don Carlos“), Amelia („Un balloin maschera“), Lady Macbeth („Andrè Chenier“). Große Erfolge im deutschen Fach feierte sie als Leonore („Fidelio“), Ariadne, Alsa, Senta, Agathe, Kundry, Sieglinde und Elisabeth („Tannhäuser“). Aber auch Rosalinde („Fledermaus“), Lisa („Land des Lächelns“) und Gräfin Maritza sind Teil ihres vielfältigen Repertoires.
Solistin Edit Vörös
Edit Vörös ist ausgebildete Sopranistin und Schauspielerin. Sie studierte klassischen sowie Jazz-Gesang und erhielt 2006 Ihren Schauspielabschluss. Ob Jazz, Musical oder Operette – ihr künstlerisches Talent ermöglicht es ihr, den Anspruch unterschiedlicher musikalischer Genres mit Leichtigkeit zu erfüllen und verschiedenste Rollen zu verkörpern. So sang sie unter anderem die Rolle der Mimi („Dracula“), Rizzo („Grease“) und Maria („Jesus Christ Superstar“).
Ab 2009 war Vörös Mitglied des Operettentheater Budapest, mit dem sie auch in Deutschland und Österreich in der Musicalproduktion „Die Schöne und das Biest“ zu sehen war. Sie hat bereits in zahlreichen ausländischen Prodiktionen mitgewirkt und stand beispielsweise in Finnland, Russland und Israel auf der Bühne.
Solist Sándor Domoszlai
Sándor Domoszlai ist ein renommierter ungarischer Tenor. Er hat sich ein breites Repertoire an Rollen erarbeitet, die er in Opern und Operetten in verschiedenen europäischen Ländern aufgeführt hat. Im Jahr 1999 schloss er sein Studium der Internationalen Wirtschaftswissenschaften ab und legte parallel dazu großen Wert auf seine musikalische Ausbildung. 2003 erhielt er seinen ersten Vertrag am Csokonai-Theater in Debrecen.
Vier Jahre später wurde er beim VII. Internationalen Lehár-Sängerwettbewerb 2007 in der Kategorie „Bester Sänger“ mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Zu seinen bekanntesten Rollen zählen unter anderem der Herzog („Eine Nacht in Venedig“) und Edwin („Die Zigeunerprinzessin“). Er tritt derzeit in Opernhäusern in Ungarn und im Ausland auf.
Eintrittskarten sind im Vorverkauf zum Preis von 29 Euro zu den Öffnungszeiten der Tourist-Information im Kurgastzentrum (Parkstraße 20) erhältlich. Auch telefonische Kartenreservierungen (05222) 952 52 00 sind dort möglich. Restkarten, sofern verfügbar, sind an der Abendkasse (ab 18.30 Uhr) zu erwerben. Des Weiteren auf den Ticketportalen Reservix und ADTicket.
Foto: oh/Edit Vörös
