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Glück im Unglück!

A 7, Bockenem, (eis), Unfassbares Glück hatte der 51jährige Fahrer eines Sattelzuges aus Gießen (Hessen) der die BAB 7 am Dienstag, 03.02.2026, gegen 12:00 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Rhüden und Bockenem befuhr. Mutmaßlich aufgrund eines technischen Defektes senkten sich während der Fahrt die beiden Stützen des Sattelaufliegers ab.

Der 51jährige bemerkte dieses und lenkte seinen Sattelzug geistesgegenwärtig auf den Seitenstreifen. Erst hier erreichten die Stützen den Asphalt und rissen diesen auf einer Länge von mehreren Metern auf. Schließlich löste sich der Sattelauflieger von der Sattelzugmaschine, touchierte die Außenschutzplanke und kam sicher zu stehen – die abgerissenen Druckluftleitungen zwischen der Zugmaschine und dem Auflieger sorgten systembedingt für eine Vollbremsung des Anhängers. Ohne das couragierte Reagieren des Fahrers des Sattelzuges hätte sich für ihn und alle nachfolgenden Verkehrsteilnehmenden eine unkalkulierbare Gefahrensituation ergeben können. So kam es letztlich lediglich zu Sachschäden. Der beschädigte Sattelauflieger wurde später durch ein Bergungsunternehmen mittels Krans wieder rollfähig gemacht und von der Fahrbahn geschleppt.

Die Schäden an der Fahrbahn und der Schutzeinrichtung beeinträchtigen den durchgehenden Verkehr nicht und werden später instandgesetzt. Der Verkehr auf der Richtungsfahrbahn wurde lediglich während der Bergung des Sattelaufliegers leicht beeinträchtigt.

Foto: Polizei Hildesheim