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Vermüllung am Wackenstedter Stieg eingedämmt

So sah es oftmals vor Errichtung des Zaunes am Wackenstedter Stieg aus.

Viele Jahre war die Vermüllung am Wackenstedter Stieg ein großes Ärgernis , nun scheint das Setzen eines acht Meter langen Zauns Anfang Juli erste Erfolge zu zeitigen. Nachdem auch der Grundstücksnachbar nachgezogen und vor seinem Baugrundstück einen Bauzaun hat setzen lassen, hat die Vermüllung in diesem Bereich erheblich nachgelassen. Seitdem gab es dort keine Sperrmüllablagerungen mehr, lediglich ein bis zwei blaue Säcke mit Grünschnitt oder Kleinigkeiten an Müll mussten von der Straßenreinigung entsorgt werden. Die zwei Meter hohen Zäune erschweren nun das Abladen Säcken oder sperrigen Gegenständen. „Das ist eine enorme Verbesserung, die Natur kann sich wieder erholen, Kosten werden minimiert und Bürgerinnen und Bürger sowie Anwohner freuen sich, was uns auch schon über Dankschreiben mitgeteilt wurde“, erklärt Domenic Wippich (Stadt Hildesheim, Fachbereich Tiefbau, Verkehr und Grün). „Ich hoffe, dass das jetzt so bleibt.“

Nach Errichtung des Zauns.

Vorher mussten die Müllmassen auf dem Areal an der Kleingartenkolonie zeitweise im 14-tägigen Rhythmus mit Bagger und LKW abgeräumt werden, was Spuren in der Landschaft hinterließ. Teilweise kamen bei einigen Räumaktionen bis zu sechs Kubikmeter Müll zusammen, welcher aus Gartenabfällen, Sperrmüll, Essensresten, Autoreifen und diversen anderen Dingen bestand. Durch die massive Vermüllung kam es darüber hinaus zu einem Rattenproblem, so dass im Jahr 2024 insgesamt Kosten in Höhe von ca. 25.000 Euro entstanden sind, die zu Lasten der Allgemeinheit gingen. 

Foto: oh/Stadt Hildesheim