
Die Betonsteinbranche bietet vielfältige Ausbildungs- und Karrierewege
Betonstein ist ein vielseitiger und moderner Baustoff, der sich durch Robustheit und Langlebigkeit auszeichnet. Die natürlichen Ausgangsstoffe Zement, Sand, Kies, Splitt und Wasser verbinden sich zu einem Material, das viele Vorzüge besitzt. Die Betonsteinindustrie verbindet Digitalisierung, Technik und Nachhaltigkeit und arbeitet kontinuierlich daran, ihren ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Wer den Einstieg in diese Arbeitswelt sucht, findet ein breites Spektrum an Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten vor, verbunden mit sicheren Perspektiven.
Berufe rund um Betonstein im Überblick
Die Betonsteinbranche sucht permanent Fachkräfte und bildet diese selbst aktiv aus, sowohl in gewerblich-technischen als auch in kaufmännischen Berufen. Ein wesentlicher Vorteil: Da die Branche stark regional geprägt ist, sind die Wege zum nächsten Ausbildungsbetrieb meist vergleichsweise kurz. An den Produktionsanlagen und in den Werkhallen stehen dabei handwerkliches Geschick und technologisches Verständnis im Zentrum. Angehende Betonfertigteilbauer fertigen exakte Bauteile an, während Verfahrensmechaniker die Fertigung an Maschinen steuern. Die Instandhaltung der Anlagen und Maschinen wiederum übernehmen Mechatroniker und Industriemechaniker. Wer eine Affinität zur Elektrotechnik mitbringt, findet als Elektrotechniker für Betriebstechnik einen Platz bei der Betreuung der elektronischen Systeme. Abseits der Werkhallen sorgen Industriekaufleute sowie Kaufleute für Büromanagement für den reibungslosen administrativen und wirtschaftlichen Ablauf der Unternehmen. Unter www.betonstein.org etwa finden sich Details zu den verschiedenen Ausbildungsberufen und den jeweiligen Voraussetzungen.
Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt
Moderne Anlagen, digitale Planungstools und zunehmend automatisierte Prozesse prägen den Arbeitsalltag rund um das Hightech-Material Betonstein. Gleichzeitig steht die Branche vor der Aufgabe der ökologischen Transformation. Die Reduzierung von Emissionen und der Einsatz ressourcenschonender Recyclingmaterialien sind zentrale Themen, an denen die kommende Generation von Fachkräften direkt mitwirkt. Entsprechend attraktiv und vielseitig sind auch die Weiterbildungschancen nach einem erfolgreichen Berufsabschluss bis hin zum Meister der Betonsteinindustrie, Werksteinherstellermeister oder Industriemeister in Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik. Die Fortbildungen werden oft in Kooperation mit Bildungsträgern umgesetzt und bereiten auf die Übernahme von Schlüsselpositionen in der Branche vor. (DJD)
Foto: DJD/SLG/Artismedia
