Montag, Juli 13Nachrichten rund um Hildesheim
Shadow

Willkommen im größten Geopark Europas

450 Millionen Jahre Erdgeschichte – zum Entdecken, Erleben und Staunen. 

Der UNESCO Global Geopark Harz · Braunschweiger Land · Ostfalen ist mit rund 9.646 km² der größte Geopark Europas. Über die Ländergrenzen von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hinweg eröffnet sich eine faszinierende Landschaft, in der die Erdgeschichte an vielen Orten sichtbar wird.
Vor Millionen von Jahren wechselten sich hier tropische Meere, Wüsten, Sümpfe und Eiszeiten ab. Diese bewegte Vergangenheit hat beeindruckende Spuren hinterlassen: Fossilien, Gesteine und wertvolle Bodenschätze wie Erz, Salz, Kohle und Erdöl erzählen die Geschichte unserer Landschaft im Wandel.
Zahlreiche Geopunkte und Geopfade dazu ein, die geologische Vielfalt der Region hautnah zu erleben. Ob spannende Fossilienfundstellen, spektakuläre Gesteinsformationen oder aussichtsreiche Wanderwege – hier verbinden sich Natur, Wissenschaft und Geschichte zu einem besonderen Ausflugserlebnis.
Ein idealer Start ist das Geopark-Informationszentrum in Königslutter am Elm. Die Ausstellung zeigt Fossilien, Gesteine und ein seltenes Fischsaurierskelett und vermittelt anschaulich die Erd- und Naturgeschichte der Region.

Am Geopunkt Jurameer Schandelah können Besucher eine bedeutende Fossilienfundstelle entdecken. Hier wurde ein nahezu vollständig erhaltener Ichthyosaurier gefunden. Der Lernort erklärt die Entstehung von Fossilien und gibt Einblicke in die Arbeit der Paläontologen.
Der Geopunkt Archäologie- und Landschaftspark Kaiserpfalz Werla verbindet eindrucksvoll Natur- und Kulturgeschichte. Inmitten einer von Eiszeiten und geologischen Kräften geprägten Landschaft lassen rekonstruierte Grundmauern und Wallanlagen die einstige Kaiserpfalz wieder lebendig werden.
Weitere Geopunkte und Geopfade finden Sie unter:  www.geopark-hblo.de
Gleichzeitig ist der UNESCO-Geopark eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung. Ziel ist es, das einzigartige Natur- und Kulturerbe zu bewahren und die Region nachhaltig für kommende Generationen weiterzuentwickeln. 

Fotos: oh/Marisol Glasserman