
Beliebtes Format der „Kulturhäppchen“ zurück
Wenn die Tage länger werden und Bad Salzuflens historische Altstadt in das goldene Licht der Abendsonne getaucht wird, schlägt die musikalische Stunde für eines der beliebtesten Veranstaltungsformate der Kurstadt. Die Eventabteilung und das Stadtmarketing der städtischen Verwaltung laden auch im Jahr 2026 zu den „Kulturhäppchen“ ein. In bewährter Tradition und enger Kooperation mit der hiesigen Gastronomie verwandelt sich die Salzestadt von Mai bis September regelmäßig in eine lebendige Open-Air-Bühne. Unter dem Motto „Umsonst und Draußen“ werden an wechselnden Standorten akustische Köstlichkeiten serviert, die jeweils donnerstags ab 18 Uhr den Feierabend für Bürgerinnen, Bürger und Gäste gleichermaßen bereichern. Der Eintritt zu diesen besonderen Abenden ist kostenfrei zu genießen.
„Ein Symbol für Lebendigkeit und Gemeinschaft“, so Dirk Tolkemitt
Bürgermeister Dirk Tolkemitt betont die Bedeutung des Formats für das soziale Gefüge der Stadt: „Die Kulturhäppchen sind weit mehr als nur eine Konzertreihe. Sie sind ein Symbol für die Lebendigkeit unserer Innenstadt und ein wunderbarer Anlass für Menschen aller Generationen, zusammenzukommen.“ Es freue das Stadtoberhaupt besonders, dass durch die enge Verzahnung von städtischem Engagement und privater Gastronomie ein Angebot geschaffen werde, „das Bad Salzuflen als moderne und gastfreundliche Wohlfühlstadt erlebbar macht.“
Starker Auftakt im Mai: „André Deininger“ und „Sharon & Philippe“
Den Auftakt der diesjährigen Reihe übernimmt am 07. Mai André Deininger auf dem Salzhof vor der „Kleinen Kneipe“. Der Musiker, der unter anderem durch seine erfolgreiche Teilnahme an der zwölften Staffel von „The Voice of Germany“ bundesweite Bekanntheit erlangte, steht für einen ehrlichen und ungeschminkten Stil. Mit seiner druckvollen Stimme interpretiert er Rock- und Rock-’n’-Roll-Klassiker neu, präsentiert jedoch auch eigene Kompositionen. In seinen Liedern verarbeitet er tiefgreifende Themen wie Freiheit, Aufbruch und den Mut, trotz aller Zweifel den eigenen Weg zu gehen. Seine Musik ist eine Einladung zum Weltenbummeln und Heimkommen zugleich.
Nur zwei Wochen später, am 21. Mai, gastieren Sharon & Philippe am Schliepsteiner Tor an der Außenfläche des „Café Milano“. Das Duo verbindet akustischen Fingerstyle mit Jazz-Harmonien und einem tiefen Blues-Feeling. Während Philippe mit virtuoser Technik auf der Gitarre einen dichten Klangteppich aus Rhythmus und Perkussion webt, verleiht Sharon dem Dialog mit ihrem souligen Gesang eine besondere Tiefe. Gemeinsam schaffen sie eine Atmosphäre, in der Improvisation und Gefühl im Vordergrund stehen.
Für Oliver Siekmann vom Stadtmarketing ist genau diese Mischung der Schlüssel zum Erfolg: „Unser Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität in der Altstadt stetig zu steigern. Mit den Kulturhäppchen schaffen wir kleine, exklusive Erlebnismomente, die Besucher dazu einladen, unsere Gastronomie neu zu entdecken und länger in der Stadt zu verweilen.“
Authentische und facettenreiche Klänge: „Patrick Lück“ und „Niko Grote“
Der Juni startet am 04. Juni mit Patrick Lück auf dem Marktplatz vor den Lokalen „Lebenslang“ und „Il Mondo“. Der erfahrene Musiker tourt seit über zwei Jahrzehnten durch die Bundesrepublik und hat sich als authentischer Interpret von Rock-, Pop- und Folk-Covern einen Namen gemacht. Mit lediglich einer Stimme und einer Gitarre schafft er es, Emotionen zu wecken und sein Publikum zu fesseln. Sein Repertoire reicht dabei von Cat Stevens über U2 bis hin zu Tracy Chapman.
Am 18. Juni übernimmt Niko Grote die Bühne in der Unteren Mühlenstraße beim „Stadtgespräch“ und den „Salzestuben“. Der Singer-Songwriter aus dem Ruhrgebiet bezeichnet sich selbst als Vollblutmusiker und lässt das Leben die Geschichten für seine Lieder schreiben. Seine Musik ist geprägt von Einflüssen aus Pop und Rock, bleibt dabei jedoch stets ehrlich und „geradeaus“. Ob zum Nachdenken, zum Schmunzeln oder einfach zum Genießen – Niko Grote versteht es, sein Publikum direkt zu erreichen.
Zwei Duos begeistern in der Freiluftsaison: „a.mie“ und „Loopahead“
Mit dem Duo „a.mie“ zieht am 02. Juli in der Parkstraße vor dem „Salinencafé“ ein besonderer Charme ein. Anne und Nadine aus Lemgo bringen neben ihren fesselnden Stimmen eine Vielzahl von Instrumenten wie Ukulele, Klavier und Cajón mit. Ihr Programm ist eine bunte Reise durch französische Chansons, englischen Pop und deutsche Liedermacherkunst. Besonders die Ukulele sorgt dabei für eine heitere Grundstimmung.
Am 16. Juli wird es in der Dammstraße vor dem Restaurant „Zum Salzsieder“ technischer, aber nicht weniger leidenschaftlich. Das Duo „Loopahead“ nutzt eine sogenannte Loop-Station, um den Sound einer kompletten Blues-Band auf die Bühne zu bringen. Udo Lummer und Paul-Gerhard Lange schichten Schlagzeug-Rhythmen und Gitarrenspuren live übereinander. So entsteht eine beeindruckende Bandbreite des Blues, die von akustischen Klängen bis hin zu swingenden Arrangements reicht.
Projektleiterin Francesca Rackow von der Eventabteilung blickt voller Vorfreude auf die Logistik hinter den Kulissen: „Die Planung der Kulturhäppchen ist jedes Jahr eine Herzensangelegenheit. Wir achten penibel darauf, dass die Künstlerinnen und Künstler sowie jeder Standort harmonieren. Mein Team und ich legen großen Wert auf eine entspannte, fast schon familiäre Atmosphäre. Es geht darum, für zwei Stunden den Alltag zu vergessen und hochwertige Kultur in einem lockeren Rahmen zu genießen.“
Indie-Folk und Weltreise zum Abschluss: „Moe“ und „White Coffee“
Nach einer kurzen Sommerpause kehrt die Reihe am 20. August mit „Moe“ in die Dammstraße vor dem Lokal „Zur Kate“ zurück. Der Bielefelder Moritz Herrmann hat sich als kreativer Songschreiber im Indie-Folk-Genre etabliert. In seiner Musik verschmelzen Einflüsse der 1960er Jahre mit moderner Popmusik. Er gilt als melodischer Beobachter des Lebens, der in seinen Songs die Höhen und Tiefen des Daseins reflektiert und dabei eine Brücke zwischen Tradition und Gegenwart schlägt.
Der September wird am 03. September durch das Duo „White Coffee“ eingeleitet. In der Oberen Mühlenstraße vor der Kaffeerösterei BO präsentieren Jennifer und Andreas Grove ihre ganz eigenen Versionen bekannter Stücke aus Jazz, Reggae und Pop. Mit Gitarre, Ukulele und zweistimmigem Gesang betonen sie die Wertschätzung für die kleinen Dinge im Leben. Ihre musikalische Weltreise führt das Publikum von den Carpenters über Sting bis hin zu Bob Marley.
Finale an der Salzeterrasse mit dem „Mark Scheel Trio“
Das Finale der Saison bestreitet am 17. September das „Mark Scheel Trio“ an der Salzeterrasse in der Steege vor dem „Café Deutschmanek“. Das Ensemble steht für Akustik-Pop der gehobenen Klasse, kombiniert mit mitreißenden Gitarrensoli und einer ordentlichen Portion Groove. Mit Einflüssen aus Blues, Funk und Soul sorgen die drei Musiker für einen krönenden Abschluss, bei dem die Füße garantiert nicht stillstehen bleiben. Das Trio verbindet virtuoses Können mit Humor und schafft so eine besondere Nähe zum Publikum.
