
Die Folgen des Klimawandels sind insbesondere in den Städten deutlich zu spüren . Zunehmende Extremtemperaturen im Hochsommer, Starkregenereignisse und längere Dürreperioden wirken sich spürbar auf Mensch und Natur aus. Die Hitzebelastung steigt und die Artenvielfalt nimmt ab. Die Stadt Hildesheim fördert daher Dach-, Fassaden- und Hofbegrünungen sowie die Errichtung von Trinkwasserbrunnen. Ziel ist es, den urbanen Raum grüner zu gestalten, die Hitzebelastung zu verringern und die Lebensqualität zu erhöhen.
Begrünungen spielen eine wichtige Rolle bei der Wasserregulierung, indem sie Regenwasser speichern und so das Entwässerungssystem bei Starkregen entlasten. Sie tragen außerdem zur Verbesserung des Stadtklimas bei, indem sie das Wasser verdunsten lassen und gleichzeitig Staub sowie Schadstoffe aus der Luft filtern. Zudem bieten sie wertvolle Lebensräume für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten.
Das Programm richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer, Erbbauberechtigte, Mietende und Mietergemeinschaften sowie Vereine und Initiativen mit Zustimmung der Eigentümerinnen und Eigentümer. Informationen rund um das Förderprogramm finden sich unter www.stadt-hildesheim.de/begruenung. Interessierte können sich an den Bundesverband Gebäudegrün, Telefon 0681 9880570, hildesheim@bugg.de wenden.
Es werden Zuschüsse für Planung, Material und Ausführung der Begrünungsmaßnahmen gewährt sowie für die Kosten der Fertigstellungspflege. Bis zu 50 Prozent Erstattung der zuwendungsfähigen Kosten beziehungsweise bis zu 5.000 Euro pro Liegenschaft sind möglich. Gefördert werden Maßnahmen im Stadtgebiet Hildesheim, ausgenommen sind die Programmgebiete der Städtebauförderung. Maßnahmen in diesen Gebieten werden über die Fassaden- und Hofförderrichtline gefördert: www.stadt-hildesheim.de/fassadenfoerderung.
Foto: oh/Bundesverband Gebäudegrün
