
Die Stadt Hildesheim hat im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung den Rettungsdienst zum 1. Juli 2026 für eine Laufzeit von bis zu fünfeinhalb Jahren neu vergeben. Den Zuschlag erhielten erneut zwei bewährte Leistungserbringer: der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Grundlage für die weitere Zusammenarbeit ist der gemeinsame Rettungsdienstbedarfsplan mit dem Landkreis Hildesheim. Der Plan gewährleistet einen modernen und zukunftsorientierten Rettungsdienst, der mit ASB und JUH weiterhin konstruktiv, sachorientiert und im gemeinsamen Interesse einer hochwertigen Patientenversorgung umgesetzt wird.
„Die erneute Beauftragung beider Organisationen steht für Kontinuität und Verlässlichkeit im Rettungsdienst in der Stadt Hildesheim. Der ASB und die JUH haben sich in den vergangenen Jahren als leistungsstarke und zuverlässige Partner erwiesen, mit denen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe möglich ist“, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer im Rahmen der Vertragsunterzeichnung, die am 2. März im Rathaus vollzogen wurde. „Dabei stehen eine hohe Versorgungsqualität für die Bürgerinnen und Bürger ebenso im Fokus wie effiziente Abläufe und verlässliche Rahmenbedingungen für die Einsatzkräfte. Die Entscheidung schafft Stabilität und Planungssicherheit für alle Beteiligten. Gleichzeitig bietet sie die Möglichkeit, bewährte Strukturen weiterzuentwickeln und neue Impulse für einen modernen Rettungsdienst zu setzen.“
Auch die beteiligten Organisationen begrüßen die Fortsetzung der Zusammenarbeit. „Der Rettungsdienst gehört zum Kern unseres Auftrags als Hilfsorganisation“, sagt Florian Soot (Geschäftsführer ASB Hannover). „Menschen in Not professionell und sicher zu helfen, ist für uns nicht nur eine Aufgabe, sondern eine gesellschaftliche Verantwortung. Dass wir diese Verantwortung weiterhin auch mit unserer Wache in Hildesheim-Stadt übernehmen dürfen, freut uns sehr. Zugleich können wir damit Rettungsdienst und Katastrophenschutz weiter noch enger organisatorisch aufeinander abstimmen. Das bedeutet: gleiche Standards, eingespielte Strukturen und bekannte Fahrzeuge, im Alltag wie in Großschadenslagen – ein klarer Gewinn für die Sicherheit der Bevölkerung.”
„Wir freuen uns vor allem für unsere Mitarbeitenden, die in den vergangenen Jahren sehr viel Einsatz und Engagement gezeigt haben und dies nun fortsetzen können. In den letzten Jahren haben wir konsequent daran gearbeitet, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und unsere Strukturen zu stärken. Umso schöner ist es, dass wir im Rahmen der Ausschreibung überzeugen konnten und weiterhin Teil des Rettungsdienstes in Hildesheim sein dürfen“, so Marius Dossow (Regionalvorstand JUH Südniedersachsen).
Foto: oh/Stadt Hildesheim
