
Das Begegnungs- und Kompetenzzentrum Hi.punkt zieht um: Der im April 2022 in der Arneken Galerie eingerichtete Treffpunkt, der zunächst als kurzfristiges Hilfsprojekt im Kontext des Ukrainekrieges gedacht war, findet Im Gemeinschaftshaus 19A an der Steingrube ein neues Zuhause. Entsprechende Mietvertragsverhandlungen laufen derzeit, sind aber noch nicht abgeschlossen. Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf die hohen Besuchszahlen und wachsende Bedarfe an Räumlichkeiten/Infrastruktur und wurde durch die EU- Anschlussförderung des Projektes seit Sommer 2025 ermöglicht. Der Umzug des Hi.punkt in das Gemeinschaftshaus 19A (ehemals Restaurant Miara) ist für Februar geplant. Dort kann der Hi.punkt Räumlichkeiten mit einer Fläche von insgesamt 600 Quadratmetern nutzen, in der Arneken Galerie waren es 270 Quadratmeter.

Mit einer Förderung des Landes Niedersachsen hatte sich das Begegnungszentrum in der Arneken Galerie für Menschen aller Nationalitäten geöffnet. Seither ist dort ein Raum entstanden, der verbindet: Täglich kommen am Nachmittag durchschnittlich rund 70 Menschen zusammen – um sich zu treffen, auszutauschen, Informationen zu erhalten und gemeinsam zu lernen. Neben Beratungen und Workshops für und mit Menschen mit Migrationsgeschichte prägen tägliche Deutschlerngruppen sowie selbstorganisierte Angebote migrantischer Gruppen das vielfältige Leben im Hi.punkt.
„Die Zeit in der Arneken Galerie schätzen wir sehr und es ist toll, was mithilfe so vieler engagierter Menschen entstanden ist. Ein großer Dank gilt dem Centermanagement der Galerie für das entgegenkommende Mietverhältnis in den vergangenen Jahren“, so Dörthe Hinz und Rasha Barakat aus dem Leitungsteam. Gleichzeitig ist spürbar geworden, dass die beiden Räume den Bedürfnissen der gewachsenen Gemeinschaft, der inhaltlichen Weiterentwicklung und dem Potenzial des Projekts nicht mehr gerecht werden können. Umso größer ist die Freude über den nächsten Schritt: „Wir freuen uns sehr, mit dem Hi.punkt in das Gemeinschaftshaus in der Steingrube 19 A zu ziehen. Dort können wir unsere Angebote nicht nur fortsetzen, sondern weiter ausbauen – und schaffen Raum für neue Ideen, Begegnungen und Kooperationen.“
Sozialdezernent Malte Spitzer ergänzt: „Der neue und vergrößerte Hi.punkt macht klar, dass Hildesheim sich seiner Verantwortung als Ankunftsort für Geflüchtete stellt. Ich freue mich sehr, dass das Konzept dieses neuen Leuchtturms städtischer Daseinsvorsorge die Fördermittelgeber überzeugt hat.“
Fotos: oh/Stadt Hildesheim
