Sonntag, Mai 26Nachrichten rund um Hildesheim
Shadow

Stadtarchiv Bad Salzuflen lädt ein: Finissage der „Pop Up-Ausstellung“

Stolze 4, 50 Meter ist die gemalte Panorama-Ansicht der Hoffmannschen Stärkefabriken von 1907 breit. © Stadt Bad Salzuflen

Bisher rund 300 interessierte Besucher – Glanzstück: 4,5 Meter langes Hoffmanns-Panorama von 1907

Bad Salzuflen (04. April 2024). Wer noch ein paar besondere Exponate des städtischen Archivs wiedersehen mag, sollte sich beeilen: Am kommenden Sonntag endet die „Pop Up-Ausstellung“ im Haus Uekermann am Markt 16. „Wir werden eine bunte Finissage im Rahmen von ‚Bad Salzuflen blüht auf‘ feiern“, lädt Stadtarchivarin Sonja Beinlich ein, die die Ausstellung in Kooperation mit dem Heimat- und Verschönerungsverein Bad Salzuflen e.V. (HVV) vorbereitet und aufgebaut sowie die Betreuung sichergestellt hat. Die Schwerpunkte der Ausstellung waren die Geschichte des Heilbades und der Hoffmannschen Stärkefabriken – als besonderes Highlight gab es erstmals die Gelegenheit, das rund 4,5 Meter breite Panoramabild der Fabrik aus dem Jahr 1907 zu bestaunen.

Auf bisher rund 300 interessierte Besucherinnen und Besucher an den geöffneten Donnerstagen, Samstagen und Sonntagen können Sonja Beinlich, das Team des Archivs und die ehrenamtlichen Unterstützer des HVV zurückblicken. „Besonders in Erinnerung bleiben mir die zahlreichen Schilderungen des früheren Spielzeugladens in diesem Hause. Viele wussten noch zu berichten, wie sie sich als Kinder die Nase an den Schaufensterscheiben plattgedrückt hatten“, erzählt Beinlich. Die Ausstellung sei eine gute Möglichkeit gewesen, über Geschichte und Geschichten ins Gespräch zu kommen. „Viele Besucher haben ihre Erinnerungen mit uns geteilt, konnten Anekdoten und Erlebnisse aus dem Bad, zur Stärkefabrik oder auch zum Haus Uekermann erzählen“, sagt Beinleich lachend.

Und so hat die doch recht kurzfristige Organisation der Pop-Up-Ausstellung viel Spaß gemacht: „Es war eine tolle Teamleistung. Das Hoffmanns-Panorama haben wir mit acht Personen tragen müssen“. so Beinlich weiter. Wobei die Ausstellung ohne das Angebot von den Hausbesitzern gar nicht hätte stattfinden können: „Wir sind sehr dankbar dafür, dass uns die Familie Uekermann die Möglichkeit gegeben hat, diese wahrlich historischen Räume für eine ‚Pop Up-Ausstellung‘ zu nutzen“. Bekanntermaßen hat das unter Denkmalschutz stehende Klinkergebäude an der Salze eine lange Geschichte und ist auf vielfältige Weise mit der Salzufler Stadtgeschichte und der Erinnerung vieler Salzufler verbunden. In dem denkmalgeschützten Haus befanden sich zuerst die Geschäftsräume des Verlegers Heinrich Uekermann, der den Lippischen Allgemeinen Anzeiger herausgab. Später hatten dann auch die Volksbank und die Lippische Landeszeitung ihre Filialen in dem Gebäude.

Die Finissage der „Pop Up-Ausstellung“ im Haus Uekermann findet am 07. April (Sonntag), ab 13 Uhr, im Rahmen von „Bad Salzuflen blüht auf“ und dem verkaufsoffenen Sonntag statt.